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World Vision Deutschland e.V.
Im Mittelpunkt der Arbeit des christlichen Hilfswerks World Vision Deutschland e.V. steht die Unterstützung von Kindern, Familien und ihrem Umfeld im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Im Rahmen der regionalen Entwicklungszusammenarbeit werden Projekte in verschiedenen Bereichen wie Ernährung und Landwirtschaft, Gesundheit und Hygiene, Trinkwasserversorgung, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung unterstützt. Ermöglicht werden diese Projekte in erster Linie durch Kinderpatenschaften. Außerdem bilden die Versorgung von Katastrophenopfern und Kriegsflüchtlingen sowie die Katastrophenvorsorge einen Schwerpunkt der Arbeit des Vereins. Im Rahmen seiner entwicklungspolitischen Aufklärungsarbeit in Deutschland tritt World Vision für die Rechte und Bedürfnisse von Kindern in den am wenigsten entwickelten Ländern ein. Darüber hinaus befasst sich das World Vision Institut für Forschung und Entwicklung mit den Themen Armut, gesellschaftliche Benachteiligung und soziale Ungerechtigkeit von Kindern.
Solidaritätsdienst International e.V. (SODI)
Im Vordergrund der Arbeit von SODI steht die Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen, die am Rande von Gesellschaften leben, diskriminiert werden und Ausbeutungsstrukturen ausgesetzt sind. So setzt sich SODI beispielsweise für die Rechte ethnischer Minderheiten, von Menschen mit Behinderungen oder von Frauen ein. Gemeinsam mit lokalen Partnern vor Ort fördert SODI Projekte zur Selbstorganisation und sozialen Gerechtigkeit, die ökologische Landnutzung und den Umweltschutz sowie Einkommen schaffende und Bildungs-Maßnahmen. Darüber hinaus leistet SODI Hilfe für Opfer von Naturkatastrophen, Kriegen und Bürgerkriegen. In Deutschland betreibt SODI auf vielfältige Weise Informations-, Bildungs- und Kampagnenarbeit.
agape e.V. – Ökumenische Initiative zur Unterstützung behinderter und benachteiligter Menschen in Rumänien und anderen osteuropäischen Ländern –
Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten ist der Aufbau und Betrieb von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, insbesondere Kinder und junge Erwachsene, sowie alte Menschen in Rumänien und der Republik Moldau. Die von agape e.V. gegründete Partnerorganisation in Rumänien ist zugleich Träger des in Sercaia/Rumänien ansässigen Kinderdorfs für geistig behinderte Kinder und Jugendliche mit mehreren Wohnhäusern, einem Therapiezentrum und einer Werkstatt. Zudem betreibt die Organisation in Rumänien eine ambulante Altenhilfe, eine Sozialstation für gehörlose Menschen, einen Familienunterstützenden Dienst sowie ein Tageszentrum für Familien mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen. Seit 2005 engagiert sich agape e.V. auch in der Republik Moldau. Dort unterstützt der Verein eine Tagesstätte für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung und versorgt bedürftige Familien mit Kleidung und Lebensmitteln. Darüber hinaus sammelt agape Sachspenden und führt jährlich Hilfsgütertransporte durch.
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Kinderwerk Lima e.V.
Das Kinderwerk Lima e.V. ist ein evangelisches Missions- und Hilfswerk, das verschiedene Organisationen in Peru, Paraguay und Burundi unterstützt. Schwerpunkte der Vereinsaktivitäten sind dabei der Bau und die finanzielle Unterstützung von Schulen, Kindergärten und Einrichtungen zur Berufsausbildung. Zudem engagiert sich die Organisation über ihre örtlichen Partnerorganisationen in der Gemeinde- und Sozialarbeit, betreibt Kinderspeisungen oder finanziert medizinische Betreuung in den geförderten Bildungseinrichtungen. Ein weiteres Anliegen des Kinderwerk Lima e.V. ist die Förderung christlicher Werte in den unterstützten Projekten. So wird den Kindern, Jugendlichen und deren Familien über die Schulen, Kindergärten und örtlichen Kirchengemeinden der christliche Glaube vermittelt und geistliche Seelsorge angeboten. Darüber hinaus vermittelt der Verein Patenschaften für die in den finanzierten Projekten aufgenommenen Kinder und Jugendlichen.
Gemeinschaft Sant´Egidio e.V.
Bei der Gemeinschaft Sant´Egidio e.V. handelt es sich um den deutschen Zweig der im Jahr 1968 in Rom gegründeten Comunitá di Sant´Egidio. Nationale Organisationen bestehen weltweit in mehr als 70 Ländern. Die Gemeinschaft versteht sich als eine Laienbewegung mit rund 60.000 Mitgliedern, die sich für die Weitergabe des Evangeliums und die Solidarität mit den Armen einsetzen. Weitere Anliegen der Gemeinschaft sind der Dienst an den Armen, das Engagement für Frieden und Menschenrechte sowie die Bekämpfung von HIV/AIDS in Afrika. So fördert der deutsche Verein beispielsweise das Programms DREAM (Disease Relief through Excellent and Advanced Means), dessen Ziel es ist, AIDS sowie weitere Krankheiten wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes in Afrika zu bekämpfen. Darüber hinaus unterstützt er melderechtliche Registrierungen von Kindern und Erwachsenen vor allem in Burkina Faso und Mosambik und trägt so zur Stärkung der Menschenrechte bei. In Deutschland unterhält der Verein Mensen für Obdachlose und arme Menschen sowie „Schulen des Friedens“, in der Kinder Hilfe bei schulischen Schwierigkeiten und familiären Sorgen erhalten und Eltern in ihren Erziehungsaufgaben unterstützt werden. Auch engagiert sich die Gemeinschaft Sant’Egidio e.V. für die Integration von Flüchtlingen und Migranten und führt unter anderem Sprachkurse sowie kulturelle Aktivitäten durch.
German Doctors e.V.
German Doctors e.V. entsendet auf Zeit Ärztinnen und Ärzte (meist in deren Urlaub) zu unentgeltlichen Einsätzen in eigene Projekte. Der Verein arbeitet basismedizinisch und setzt sich für die Prävention von Erkrankungen ein. So führt er beispielsweise Impfkampagnen durch, leistet zahnärztliche Versorgung und bietet Ernährungsberatung an. Besonderes Anliegen ist die Bekämpfung von Armutserkrankungen wie Tuberkulose oder Tropenkrankheiten wie Malaria. Die Ärztinnen und Ärzte arbeiten in Ambulanz-Stationen, mobilen Krankenstationen, Krankenhäusern und allgemeinen Gesundheitsstationen. Durch die Arbeit mit Partnerorganisationen vor Ort wird die Arbeit der German Doctors e.V. in die örtlichen Basisstrukturen eingebettet. Zu den Tätigkeitsfeldern des Vereins gehören auch die pharmazeutisch-medizinische Fachberatung, die Ausbildung von Patientinnen und Patienten sowie die Fortbildung von einheimischen Mitarbeitenden. Neben den eigenen Projekten unterstützt German Doctors e.V. eine Vielzahl von Partnerprojekten finanziell oder durch die Lieferung von Medikamenten. In Griechenland sowie im Rahmen der Seenotrettung im Mittelmeerraum versorgt der Verein zudem geflüchtete Menschen medizinisch und leistet Unterstützung im Ukraine-Krieg.
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.
Die Haupttätigkeitsbereiche der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste sind der lang-, mittel- und kurzfristige Freiwilligendienst sowie die Inlandsarbeit. Beim langfristigen Freiwilligendienst engagieren sich junge Menschen für 12 Monate in einem ASF-Projekt. Sie betreuen beispielsweise Überlebende des Holocaust, arbeiten in Gedenkstätten, bei Friedens- und Antirassismusorganisationen, in Behinderten- und Alteneinrichtungen oder helfen Obdachlosen, Flüchtlingen und ethnischen Minderheiten. Auf diese Weise leisten die Freiwilligen einen konkreten Beitrag zu Frieden und Verständigung in Ländern, die in besonderem Maße unter den Gräueln des Nationalsozialismus zu leiden hatten. Die mittelfristigen Dienste dauern drei bis sechs Monate. Im Rahmen des kurzfristigen Freiwilligendienstes veranstaltet die ASF internationale Workcamps (Sommerlager), an denen Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern teilnehmen. Weitere Arbeitsinhalte sind die Instandhaltung von Gedenkstätten, Synagogen und jüdischen Friedhöfen, der Bau sozialer Einrichtungen oder die Gestaltung von Freizeiten mit behinderten Menschen.
Aktion Friedensdorf e.V.
Im Rahmen der Einzelfallhilfe werden Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten in Deutschland medizinisch behandelt, die in ihren Heimatländern nicht ausreichend medizinisch versorgt werden können. Die Behandlung in den Krankenhäusern erfolgt in der Regel kostenlos. Bis zur Rückführung in ihre Heimatländer werden die behandelten Kinder gemeinsam im Friedensdorf untergebracht. Die Aktion Friedensdorf betreibt Friedensdörfer, Basisgesundheitsstationen und andere Einrichtungen der Gesundheitsversorgung unter anderem in Afghanistan, Kambodscha, Rumänien, Sri Lanka, Tadschikistan und Vietnam. Diese Einrichtungen arbeiten selbstständig im Bereich der medizinischen Versorgung und Rehabilitation. In Vietnam beispielsweise hat der Verein elf Friedensdörfer und zahlreiche Basisgesundheitsstationen zumeist in ländlichen Gebieten errichtet, welche nun in eigener Regie geführt werden. Finanziert werden die Friedensdörfer teilweise vom deutschen Verein und teilweise von den ausländischen Mitgliedervereinen, die rechtlich selbstständig und unabhängig von der Zentrale in Oberhausen sind. Die friedenspädagogische Arbeit in Form von Seminaren wird durch das zum Verein gehörige Friedensdorf Bildungswerk geleistet.
Welthaus Bielefeld e.V.
Welthaus Bielefeld e.V. ist in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen tätig. Im Rahmen entwicklungsbezogener Bildungs- und Informationsarbeit gilt das Engagement des Vereins der Zusammenarbeit mit Lehrenden aller Schulformen und Altersstufen, Jugend-, Frauen- und Aktionsgruppen sowie Kirchengemeinden und Trägern der Erwachsenenbildung, die der Verein unter anderem mit Materialien, Beratungen, Seminaren und Fortbildungen unterstützt. Des Weiteren hat er sich zur Aufgabe gemacht, Workshops, Festivals, Lesungen, Tanz- und Theatervorstellungen zu veranstalten oder zu vermitteln, die im Zusammenhang mit den Zielsetzungen der Völkerverständigung und des Kulturaustausches mit Entwicklungsländern stehen. Im Rahmen seiner Öffentlichkeits- bzw. Lobbyarbeit beteiligt sich das Welthaus Bielefeld e.V. an Kampagnen, Aktionen und der öffentlichen Diskussion. Im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit unterstützt der Verein zahlreiche Hilfsprojekte im Ausland (überwiegend in Lateinamerika und Afrika). Deren Hauptaugenmerk ist auf Selbsthilfe und demokratische Basis gerichtet, sie umfassen jedoch darüber hinaus nahezu sämtliche Felder der Entwicklungszusammenarbeit. Der Verein fördert außerdem Partnerschaften auf kommunaler und schulischer Ebene und will durch seinen Weltladen die „fairen“ Handelsbeziehungen vorantreiben. Welthaus Bielefeld e.V. ist seit 2007 als Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ des BMZ anerkannt.
GLS Zukunftsstiftung Entwicklung
Die Förderung der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung zielt darauf ab, Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Lebensverhältnisse unter Berücksichtigung der regionalen Bedingungen, Ressourcen und individuellen Bedürfnisse eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung von Frauen. Schwerpunkte der Projektarbeit sind insbesondere der organische Landbau mit dem Ziel der gesicherten Selbstversorgung von Kleinbäuerinnen und -bauern, emanzipatorische Bildung, eine präventive und nachhaltige Basisgesundheitsversorgung, die Unterstützung von Projektpartner:innen bei der Durchsetzung von Menschen- und Umweltrechten, die Förderung von Kleingewerbe und Mikrokrediten sowie der Einsatz erneuerbarer Energien. Darüber hinaus vermittelt die Stiftung Patenschaften, die in erster Linie auf schulische Förderungen ausgerichtet sind.
Maximilian-Kolbe-Werk e.V.
Das Maximilian-Kolbe-Werk unterstützt seit 1973 KZ- und Ghettoüberlebende in Polen und seit 1992 auch in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion mit dem Ziel, zur Versöhnung und Verständigung beizutragen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei die Begegnung von Mensch zu Mensch. Das Werk gewährt Beihilfen für ehemalige KZ-Häftlinge und deren Angehörige. Zudem bietet die Organisation Hilfe für pflegebedürftige KZ-Überlebende in Form einer fachlichen Unterstützung bei der häuslichen Pflege, der Bereitstellung medizinischer Hilfsmittel sowie in Form von wohnortnahen Kuraufenthalten. In den Ländern der ehemaligen Sowjetunion werden die Betroffenen im Rahmen von Hilfs- und Begegnungsprojekten zu zentralen Treffen eingeladen. Als einen der – aus Sicht des Vereins – wichtigsten Beiträge zur Versöhnung und Verständigung organisiert das Maximilian-Kolbe-Werk jährlich Erholungs- und Begegnungsaufenthalte in Deutschland. Darüber hinaus fördert der Verein qualifizierte Zeitzeugenprojekte in ganz Deutschland, bei denen die Betroffenen ihre Erinnerungen an Schulklassen und interessierte Gruppen weitergeben.
Shelter Now Germany e.V.
Der Verein fördert Projekte von Shelter Now Afghanistan in Afghanistan und unterstützt Flüchtlinge, vorwiegend Jesiden, im Nordirak. In weiten Teilen Afghanistans unterstützt Shelter Now Germany e.V. Menschen beim Aufbau ihrer Dörfer und bei der Existenzsicherung, besonders im landwirtschaftlichen Bereich u.a. durch Mikrokredite. Der Verein fördert den Bau von Schulen und Kliniken, Brücken und Wasserversorgungsanlagen. Schulen, Waisenhäuser und Bildungseinrichtungen für Gehörlose und Blinde werden ebenso unterstützt wie eine moderne Zahnklinik.
AIDA e.V. (Arco iris do amor, Regenbogen der Liebe) „Hilfe für bedürftige Kinder und Jugendliche in Brasilien“
Ziel des Vereins ist es, armen Menschen in Brasilien, besonders Kindern und Jugendlichen, zu einer besseren Zukunft zu verhelfen. Den Arbeitsschwerpunkt bildet das von AIDA gegründete und seit Februar 2012 vom Sozialwerk der Franziskaner in Brasilien (Sefras) geleitete St. Antons Kinder- und Jugendzentrum in Tanguá. Dort werden Kleinkinder im Alter von ein bis vier Jahren ganztags in einer Kinderkrippe betreut. Zudem erhalten Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien eine zeitlich an deren Schulbesuch angepasste Tagesbetreuung mit Hausaufgabenhilfe, sportlichen, kulturellen und künstlerischen Betätigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus fördert AIDA in verschiedenen Regionen Brasiliens eine Familienlandwirtschaftsschule, Kindertagesstätten, Armenschulen, Waisenhäuser sowie Betreuungsstätten in Elendsvierteln und unterstützt Kirchengemeinden, die sich um Mahlzeiten und Bildung für Straßenkinder bemühen.
WELTFRIEDENSDIENST e.V.
Der WELTFRIEDENSDIENST e.V. versteht seine Arbeit als Engagement für mehr Gerechtigkeit und gegen die ungleiche Verteilung von gesellschaftlichem Reichtum. In Afrika, Lateinamerika und Asien unterstützt der Verein Menschen, die aus eigener Initiative an der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen arbeiten. Arbeitsschwerpunkte sind Friedensarbeit, Bildung, der Schutz der natürlichen Ressourcen sowie Menschenrechte. Mit Hilfe von Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und der Vermittlung von Projektpartnerschaften trägt der WELTFRIEDENSDIENST e.V. zur Sensibilisierung für die Probleme des Südens bei. Darüber hinaus gibt der Verein Impulse in entwicklungspolitischen Diskussionen und Kampagnen. Der WELTFRIEDENSDIENST e.V. ist Träger des Zivilen Friedensdienstes und staatlich anerkannter Träger der Entwicklungszusammenarbeit.
EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V.
EIRENE (griechisch für Frieden) entsendet Freiwillige in Projekte nach Afrika, Lateinamerika, West- und Osteuropa sowie in die USA und Kanada. Im Durchschnitt sind rund 30 Personen neben dem lokalen Personal in Entwicklungsprojekten und -programmen (Südprogramm: Afrika und Lateinamerika) sowie etwa 50 Freiwillige im Friedens- und Sozialdienst (Nord- und Ostprogramm: USA, Kanada und Europa) tätig. In Deutschland leistet EIRENE Informations- und Bildungsarbeit und fördert den Austausch und die Verständigung zwischen den Ländern und Kulturen. Das Südprogramm des Vereins umfasst die Förderung von Entwicklungs- und Kleinprojekten insbesondere im Niger, der DR Kongo sowie in Uganda und Costa Rica. Im Rahmen dieses Programms bietet der Verein fachlich Qualifizierten die Möglichkeit, in einem Projekt Entwicklungsdienst zu leisten. Das Nord- und Ostprogramm soll zur Verwirklichung der Menschenrechte und zur Versöhnung in Kriegsgebieten beitragen und Solidarität mit an den gesellschaftlichen Rand gedrängten Menschen ausdrücken (u.a. Obdachlose, Behinderte, psychisch kranke Menschen, Arbeitslose). Im Rahmen des Ostprogramms vermittelt EIRENE Freiwillige in Projekte u.a. nach Rumänien. Sie tragen dort zum Aufbau der Zivilgesellschaften bei und arbeiten mit Straßenkindern, diskriminierten Minderheiten oder Jugendlichen zusammen.
INITIATIVE PATER STEPHAN e.V.
Die INITIATIVE PATER STEPHAN e.V. engagiert sich für Not leidende Menschen im Südsudan und im Sudan, die unter den schwierigen sozio-ökonomischen Bedingungen sowie den politischen Konflikten in den beiden Ländern leiden. Vor Ort arbeitet der Verein mit Partnerorganisationen zusammen. Die Arbeitsschwerpunkte umfassen die Finanzierung von Bildungsmaßnahmen durch die Übernahme von Lehrergehältern, Schulgebühren und Schulessen für Schülerinnen und Schüler sowie von Ausbildungskosten für Studierende. Auch unterstützt die INITATIVE PATER STEPHAN die Ausstattung und Instandhaltung von Schulen, sie fördert Kirchengemeinden bei ihren pastoralen Aufgaben, leistet Einzelfallhilfe und humanitäre Hilfe in Notlagen und engagiert sich beim Ausbau der Infrastruktur. In Deutschland informiert die Organisation insbesondere im Rahmen von Informationsveranstaltungen über die Situation in den Projektregionen.
Kakuma Refugee Camp / Don Bosco Kakuma Flüchtlingshilfe Ostafrika e.V.
Kakuma Refugee Camp / Don Bosco Kakuma Flüchtlingshilfe Ostafrika e.V. setzt sich für die Verbesserungen der Lebensbedingungen von armen und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Kenia ein. Der Verein unterstützt aktuell drei Hilfsprojekte. Partner vor Ort ist der Salesianer-Orden. Im Mittelpunkt steht die soziale und schulische Förderung von ungefähr 1.100 Flüchtlingskindern zwischen 8 und 12 Jahren in den Flüchtlingslagern Kakuma und Kalobeyei im Nordwesten Kenias. Darüber hinaus unterstützt der Verein das Förderwerk Bosco Boys des Salesianer-Ordens in Nairobi, das zuvor auf der Straße lebenden Jungen eine sichere Unterbringung bietet, sie rehabilitiert und ihnen eine schulische und handwerkliche Ausbildung ermöglicht. Außerdem fördert er das Projekt Bosco Girls der Salesianer-Schwestern in Dagoretti Market, einem Slum in Nairobi, in dem Kinder unterrichtet sowie Mädchen und junge Frauen für handwerkliche und technische Berufe ausgebildet werden.
INKOTA-netzwerk e.V.
INKOTA (INformation, KOordination, TAgungen) versteht sich als ökumenisches Netzwerk entwicklungspolitischer Basisgruppen. Mitglieder sind sowohl Einzelpersonen als auch Arbeitskreise, Kirchengemeinden und Weltläden. Der Verein engagiert sich in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Inland, in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und in der Vernetzungs-, Service- und Lobbyarbeit. INKOTA unterstützt beispielsweise die europäische Kampagne „Make Chocolate Fair“, die bessere Lebensbedingungen von Kakaobauern fordert, und setzt sich in der Kampagne für Saubere Kleidung für bessere Arbeitsbedingungen in der internationalen Textilindustrie ein. Im Ausland setzt sich INKOTA insbesondere für ländliche Entwicklung und Ernährungssouveränität sowie die Stärkung der Selbstorganisation der lokalen Bevölkerung und der Rechte von Frauen ein und unterstützt den lokalen Umweltschutz.
Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Die Deutsche Welthungerhilfe e.V. (WHH) fördert in rund 35 Ländern weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie Nothilfe- und Wiederaufbauprogramme nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Die Arbeit des Vereins konzentriert sich vorrangig auf die ländliche Bevölkerung. Die wichtigsten Förderbereiche sind humanitäre Hilfe, Ernährungssicherung und Landwirtschaft, Wasserversorgung und Infrastruktur-Aufbau. Die Welthungerhilfe arbeitet vorrangig mit einheimischen Partnerorganisationen zusammen sowie mit entsandten Entwicklungsexperten. Sie kooperiert national und international mit zahlreichen Organisationen, Verbänden und Institutionen. In ihrer Informationsarbeit wirbt sie für die inhaltliche Ausrichtung ihrer Projektarbeit sowie für eine Aufwertung der Entwicklungszusammenarbeit und eine größere Beachtung der Ernährungsproblematik. In Deutschland leistet die WHH Kampagnen- und Bildungsarbeit. Sie setzt sich für die Menschenrechte, eine nachhaltige Entwicklung, gesicherte Ernährung sowie einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein.
Kirche in Not/Ostpriesterhilfe Deutschland e.V.
Kirche in Not/Ostpriesterhilfe Deutschland e.V. leitet die zur Verfügung stehenden Gelder an das in Königstein ansässige internationale Sekretariat „ACN International Aid to the Church in Need gGmbH“ weiter. Das internationale katholische Hilfswerk setzt die Mittel weltweit in rund 140 Ländern ein, in denen Christen verfolgt oder unterdrückt werden oder unter materieller Not leiden. Das Werk unterstützt jährlich rund 5.500 Projekte. Es versteht sich dabei laut Satzung auch als missionarische Organisation. Die Gelder werden vor allem für die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten, Hilfe für Schwestern, Laien- und Katechetenausbildung, Bau und Reparatur von kirchlichen Einrichtungen, Motorisierung der Seelsorge, Hilfe für Flüchtlinge, Herausgabe und Verbreitung von Bibeln und religiöser Literatur sowie die Unterstützung von Massenmedien (beispielsweise Rundfunkprogramme) zur Evangelisation eingesetzt.
Bolivianisches Kinderhilfswerk e.V.
Das Bolivianische Kinderhilfswerk e.V. unterstützt insbesondere das Ausbildungs- und Gemeindezentrum CEMVA (Centro Educativo Multifuncionale Villa Armonía) im Stadtteil Villa Armonía der bolivianischen Stadt Sucre. Das Zentrum betreibt unter anderem eine Schule, eine Kindertagesstätte, ein Gesundheitszentrum sowie diverse Ausbildungsstätten, auch speziell für Frauen. Darüber hinaus bietet CEMVA juristische Beratung und engagiert sich in der Armenhilfe durch die Verteilung von Lebensmitteln an besonders bedürftige Familien. Der Verein bietet zudem Patenschaften für Kinder sowie Freiwilligendienste (weltwärts-Freiwilligenprogramm; Freiwilligendienst im Alter) bei den bolivianischen Partnerorganisationen an.
Renovabis e.V.
Renovabis fördert Projekte in zahlreichen Ländern Mittel- und Osteuropas einschließlich der gesamten Russischen Föderation, der mittelasiatischen Republiken und der transkaukasischen Länder. Antragsteller sind zum Beispiel Pfarreien, Diözesen, Orden, Laienverbände oder Bildungs- und Sozialdienste. Bei der Bewilligung von Projektanträgen legt der Verein das Hauptaugenmerk auf einen direkten Bezug der Hilfe zu Menschen. Die Förderung von Maßnahmen erfolgt grundsätzlich in Absprache mit der Schwesterkirche vor Ort. Besondere Priorität hat die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, etwa durch Einrichtung von Schulen und Kindergärten, Ausstattung von Sozialeinrichtungen und Krankenhäusern oder die Ausbildung von Straßenkindern und Kindern aus sozial schwachen Familien. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt von Renovabis bilden pastorale Hilfen. Dabei handelt es sich um die Ausbildung von Priestern und Laien zum Dienst in der Gemeinde sowie um Hilfen bei dem Aufbau und der Erneuerung von Pfarrgemeinden.
Vereinte Evangelische Mission. Gemeinschaft von Kirchen in drei Erdteilen (VEM)
Die VEM versteht sich als eine Gemeinschaft, in der sich alle Mitgliedskirchen in Afrika, Asien und Deutschland gegenseitig durch den Austausch von Erfahrungen sowie durch finanzielle Hilfe unterstützen. Besondere Schwerpunkte bilden dabei die Missionsarbeit und der gegenseitige Austausch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Rechte von Frauen und Kindern, Menschenrechtsarbeit mit Bildungsprogrammen sowie interkulturelle Begegnungen. Im Rahmen der Freiwilligenprogramme der VEM (Süd-Nord, Nord-Süd und Süd-Süd) können junge Erwachsene ein Jahr entweder in einer afrikanischen, asiatischen oder deutschen Mitgliedskirche der VEM mitarbeiten. Mit ihrem Stipendienprogramm ermöglicht die VEM Frauen und Männern insbesondere aus den afrikanischen und asiatischen Mitgliedskirchen ein Studium und die Know-How-Weitergabe an ihre Kirchen.
nph Kinderhilfe Lateinamerika e.V.
nph Kinderhilfe Lateinamerika e.V. unterstützt in neun Ländern Lateinamerikas Kinderdörfer, in denen rund 3.500 Kinder und Jugendliche leben. Die finanziellen Mittel werden für Ernährung, Kleidung, Unterkunft sowie die schulische und berufliche Ausbildung der Kinder eingesetzt. Gefördert werden zudem Therapie- und Rehabilitationseinrichtungen, Krankenstationen und die heimeigene Land- und Viehwirtschaft. Die Fördermaßnahmen zielen darauf ab, dass die Kinder und Jugendlichen „zu selbstständigen und sozialverantwortlichen Menschen ihres Heimatlandes heranwachsen“. Neben den in den Kinderdörfern lebenden Kindern und Jugendlichen unterstützt die Organisation auch sozial benachteiligte Kinder, die bei ihren Familien leben. Einen besonderen Arbeitsschwerpunkt bildet das Engagement des Vereins in Haiti. Hier unterstützt nph Kinderhilfe Lateinamerika e.V. ein Kinderdorf, ein Kinderkrankenhaus und sogenannte Nachbarschaftshilfe-Programme in den Elendsvierteln der Hauptstadt. Darüber hinaus ist nph Kinderhilfe Lateinamerika Entsendeorganisation für den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) sowie für das weltwärts-Programm.
arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V.
arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. leistet humanitäre Not- und Wiederaufbauhilfe, Katastrophenvorsorge und engagiert sich in langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe arbeitet der Verein dabei eng mit lokalen Partnerorganisationen und den Menschen vor Ort zusammen. Die inhaltlichen Arbeitsschwerpunkte liegen dabei auf den Gebieten Wasser, Sanitär und Hygiene. Darüber hinaus leistet arche noVa in Deutschland Bildungsarbeit zu den Themen Eine Welt, Wasser, Flucht und Migration, Globalisierung und Klima. Dies geschieht durch Projekttage an Schulen, Globales Lernen in der Jugendarbeit und die Weiterbildung von Lehrpersonen und Erzieherinnen und Erziehern, sowie die Fachstelle Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in Sachsen.
Eritrea-Hilfswerk in Deutschland (EHD) e.V.
Das Eritrea-Hilfswerk (EHD) leistet seit 1976 Hilfe zur Selbsthilfe für bedürftige Menschen in Eritrea. Die Fördermaßnahmen umfassen die Bereiche Landwirtschaft, Gesundheit, Bildung und Soziales. Konkret unterstützt der Verein beispielsweise die Sanierung und den Neubau von Kindergärten und Schulen, den Zugang zu Wasser, die Ausstattung von Krankenhäusern und die Ausbildung von medizinischem Personal, und er fördert verschiedene Einkommen schaffenden Maßnahmen für besonders benachteiligte Bevölkerungsgruppen. In Deutschland betreibt das EHD im Sinne der Völkerverständigung Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Eritrea.