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Herzen für eine neue Welt e.V.
Herzen für eine neue Welt e.V. setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Landbevölkerung in den Anden Perus ein. Im Mittelpunkt stehen dabei sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Der vom Verein gegründete peruanische Trägerverein Corazones para Perú setzt die Vorhaben vor Ort um. Zu den wesentlichen Programmbereichen gehören Kindererziehung, Schul-und Berufsbildung, Gesundheit, Ernährung, Geschlechtergleichstellung sowie Umweltschutz und Agrarbildung. Das Kinderdorf Munaychay bildet das Zentrum der Aktivitäten. In ihm leben rund 70 Kinder und Jugendliche und erhalten neben Erziehung und Bildung eine ausgewogene Ernährung und medizinische Versorgung. Zum Dorf gehören eine Zahnarztpraxis und ein Kreativzentrum zur Förderung der traditionellen Kultur. Der Verein unterstützt zudem Kindergärten und Schulen finanziell und mit Sachmitteln sowie benachteiligte Familien und ihre Kinder beim Besuch von weiterführenden Schulen. Außerdem leistet er Soforthilfen und Lebensmittellieferungen in den Projektregionen. Der Verein ist anerkannter Träger des Freiwilligenprogramms weltwärts und bietet entwicklungspolitische Freiwilligeneinsätze in seinen Programmen an.
Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V.
Der Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V. unterstützt auf der Basis der Hilfe zur Selbsthilfe soziale, pastorale und humanitäre Projekte in Brasilien, überwiegend im Nordosten des Landes. Er engagiert sich insbesondere in den Bereichen Förderung von Kindern, Jugendlichen und Landarbeitern, Pastoral- und Sozialarbeit der Franziskaner, Frauenförderung, Gesundheitswesen, Aus- und Fortbildung von Fachkräften sowie Erwachsenenbildung. Der Verein bietet jungen Menschen im Rahmen eines Freiwilligenprogramms die Möglichkeit, für einige Monate in einem der geförderten Projekte mitzuarbeiten. In Haiti fördert er ein Bildungszentrum mit Waisenhaus und Internat für Kinder und Jugendliche. In Deutschland betreibt der Aktionskreis Pater Beda zudem entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, etwa durch Vorträge in Schulen, Eine-Welt-Gruppen oder Pfarrgemeinden sowie durch Ausstellungen.
Auxilium Gesellschaft für Entwicklungshilfe e.V.
Auxilium fördert in erster Linie die Entwicklungszusammenarbeit im Bereich der Aus- und Berufsbildung; räumlich liegt der Schwerpunkt dabei in verschiedenen Ländern Afrikas. Seit 1970 unterstützt der Verein die Aktion „Hilf mir zur Schule“ und ermöglicht Waisen, Straßenkindern und anderen sozial benachteiligten Kindern durch Stipendien eine Schulausbildung. Im Bereich der beruflichen Bildung vergibt der Verein Lehrer-, Krankenschwester- und Handwerkerstipendien. Häufig erfolgt diese Ausbildung in einem (katholisch-)kirchlichen Rahmen. Zu den Aktivitäten des Vereins gehören nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe auch der Bau von Brunnen sowie die Neuanpflanzung von Bäumen in großem Umfang. Ein weiterer satzungsgemäßer Arbeitsschwerpunkt von Auxilium ist die Missionsarbeit. In diesem Zusammenhang werden mit Hilfe von Theologiestipendien insbesondere der Priesternachwuchs und die Ausbildung von Ordensschwestern in Ostafrika und Indien gefördert. Über sogenannte Mess-Stipendien sowie pastorale Hilfen finanziert der Verein Unterstützungsleistungen für Priester in ihren Diözesen. Darüber hinaus fördert die Organisation die Ausbildung von Katechisten, Schwestern und Gemeindehelferinnen.
Verein Programm Klasse2000 e.V.
Der Verein führt das Unterrichtsprogramm Klasse2000 zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtprävention in Grund- und Förderschulen durch. Das Programm wurde 1991 am Institut für Präventive Pneumologie des Klinikums Nürnberg entwickelt und wird seitdem laufend überarbeitet sowie evaluiert. Klasse2000 begleitet Kinder von Klasse 1 bis 4. Pro Schuljahr führen Lehrkräfte sowie durch den Verein speziell geschulte Gesundheitsfördererinnen und -förderer zirka 15 Klasse2000-Stunden durch. Ziel ist es, die Gesundheits- und Lebenskompetenzen der Kinder zu stärken: Sie sollen eine positive Einstellung zur Gesundheit gewinnen und erfahren, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht. Die Themen reichen von Ernährung, Bewegung und Entspannung bis hin zur gewaltfreien Konfliktlösung, zum angemessenen Umgang mit unangenehmen Gefühlen und Nein-Sagen zu Rauchen und Alkohol. Positive Wirkungen des Programms auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten während der Grundschulzeit sowie auf den Konsum von Zigaretten und Alkohol im Jugendalter sind durch wissenschaftliche Studien belegt. Die Finanzierung des Programms erfolgt über Spenden und Fördergelder, meist in Form von Patenschaften für einzelne Klassen. Wichtigster Partner des Vereins sind die Lions Clubs in Deutschland.
Enactus Germany
Enactus Berlin e.V. ist eine studentische Initiative, die Studierende von Berliner Hochschulen zusammenbringt, um durch soziale und nachhaltige Startups reale gesellschaftliche Probleme zu lösen. Das Team entwickelt im sogenannten InnoLab – wöchentlichen Treffen mit Mentoring und Peer-Feedback – eigenständige Projekte, die wirtschaftlich tragfähig und sozial wirksam sein sollen.
Die aktuellen Projekte zeigen die thematische Vielfalt des Teams eindrücklich: Touchprint macht mithilfe von KI und 3D-Druck Fotos für Blinde erfahrbar – aus einem hochgeladenen Bild wird automatisch ein taktiles 2,5D-Relief mit Audiobeschreibung erzeugt. Erste Pilotprojekte wurden mit dem Staatlichen Museum Schwerin umgesetzt; Kooperationen mit weiteren Museen, Bibliotheken und Schulen sind geplant, um Kunst und Kulturzugang für sehbeeinträchtigte Menschen zu ermöglichen.
Hopps ist eine gemeinnützige Open-Source-Buchhaltungssoftware, die speziell für Vereine entwickelt wird – einfach, intuitiv und steuerkonform. Gefördert von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE), wird gerade ein MVP mit ersten Testnutzern entwickelt.
ZweiMahl adressiert Ernährungsarmut in der Gastronomie: Gäste können beim Kauf eine zweite Mahlzeit vorspenden; Bedürftige lösen diese diskret per Codewort ein – ohne sich als arm ausweisen zu müssen.
Tara schließlich schafft faire Handelspartnerschaften zwischen Designer:innen in Deutschland und Kunsthandwerker:innen im Globalen Süden, mit einem laufenden Pilotprojekt in Sri Lanka.
Mentor
MENTOR Lüneburg hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lesekompetenz von Kindern so früh und so nachhaltig wie möglich zu fördern. Das „Herz“ unserer Arbeit sind die Mentoren in den Grundschulen.
Neben dem Mutterverein „MENTOR Lüneburg“ haben wir bisher drei Außenstellen, je eine im Landkreis Harburg ("MentorInnen Nordheide"), Buchholz/Rosengarten und Uelzen.
Mentoren kommen aus den verschiedensten Berufen - von Studenten bis zu Pensionären.
MENTORS Vision: Jedes Kind soll nach dem Ende der Grundschulzeit die Schullaufbahn einschlagen können, die seiner tatsächlichen Begabung entspricht, unabhängig von seiner Herkunft. Dafür brauchen Kinder eine gute Lesekompetenz. Ohne diese Basisqualifikation wird ein Kind weder im schulischen noch im außerschulischen Bereich Erfolg haben können.
BJÖRN SCHULZ STIFTUNG
Die Björn Schulz Stiftung begleitet schwerst- und unheilbar kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit ihren Familien ab der Diagnose, während des oft langjährigen Krankheitsverlaufs und über den Tod des Kindes hinaus. Zu diesem Zweck betreibt die Stiftung das stationäre Hospiz, den Sonnenhof – Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie verschiedene ambulante Dienste in Berlin und Brandenburg. Als Nachsorgehaus unterhält die Organisation den Irmengard-Hof am Chiemsee. Eine hauseigene Akademie gibt das Fachwissen mit Vorträgen, Workshops und Seminaren an Interessierte weiter.
ForAfrika Deutschland e.V.
ForAfrika Deutschland e.V. ist eine christlich-humanitäre Hilfs- und Entwicklungsorganisation, die das Ziel verfolgt, Afrika auf seinem Weg zu einem wirtschaftlich gesunden und eigenständigen Kontinent zu unterstützen. ForAfrika Deutschland ist Partner der internationalen Organisation ForAfrika to Thrive (ForAfrika Group). Die internationale Organisation wurde 1984 von Afrikanern gegründet und hat ihren Sitz in Mauritius, die Hauptverwaltung befindet sich in Südafrika. ForAfrika Deutschland engagiert sich über die internationale Organisation in mehreren afrikanischen Ländern und fördert vor allem Ernährungsprogramme, Wasser- und WASH-Projekte, mobile Gesundheitsposten und Nothilfeprojekte. Die vom deutschen Verein unterstützten Projekte beziehen sich meist auf Situationen, in denen Menschen in schwerer, lebensbedrohlicher Not sind. Die Organisation handelt nach eigener Auskunft ausschließlich auf Eigeninitiative von und mit Einheimischen.
Enactus Germany
Enactus Lüneburg e.V. ist seit 2013 eine studentische Initiative an der Leuphana Universität Lüneburg und zählt zu den aktivsten Teams im deutschen Enactus-Netzwerk. Mit über 80 Mitgliedern aus verschiedenen Studiengängen – von Wirtschaft über Kulturwissenschaften bis Nachhaltigkeitsstudien – entwickelt das Team nach dem Prinzip des Social Entrepreneurship Projekte, die ökonomisch tragfähig sind und Menschen langfristig zur Selbsthilfe befähigen.
Das älteste und bekannteste Projekt ist 2nd Page: Seit über zehn Jahren werden einseitige Fehldrucke an der Leuphana und in kooperierenden Unternehmen gesammelt und gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen der Elbewerkstätten Hamburg zu Notizblöcken gebunden. Diese werden über den campuseigenen Buchladen und online verkauft – Ressourcenschonung und soziale Inklusion in einem Produkt.
Reframe hat die Vision, den Zugang zu bezahlbaren Korrekturbrillen in Togo zu sichern – besonders in ländlichen Regionen mit schwacher Gesundheitsinfrastruktur. Das Projekt kooperiert mit der CBM Christoffel-Blindenmission und gewann beim Enactus National Cup 2024 in Düsseldorf den Spirit Award sowie eine Projektförderung durch die Securepoint GmbH.
Unity Cuisine bringt Menschen verschiedener Kulturen in Lüneburg über das gemeinsame Kochen und Essen zusammen. Beim ersten internationalen Buffet „Culinary World Tour" im Februar 2024 kochten Teilnehmende aus 15 Ländern für über 70 Gäste – in Kooperation mit dem Utopia Lüneburg und dem Mosaique Lüneburg.
Neue Projektideen entstehen laufend im jährlichen Inno-Prozess, begleitet von Alumni, Hochschullehrenden und Unternehmensvertreter:innen.
Deutsche Stiftung Verbraucherschutz
Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz fördert Vorhaben und Projekte im Bereich der Verbraucherbildung und -information sowie des Verbraucherschutzes. In einer immer komplexer werdenden Konsumwelt sollen insbesondere junge Menschen die Möglichkeit erhalten, selbstbestimmte Konsumentscheidungen zu treffen. Unterstützt werden vor allem zukunftsweisende Maßnahmen. Zu den ausgewählten Themenbereichen gehören: Ernährung, Finanzen, Nachhaltigkeit und Medien. Die Stiftung finanziert Maßnahmen des Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. und seiner Mitgliedsorganisationen und fördert auch eigene Projekte, wenn ihre finanziellen Ressourcen dies erlauben.
Enactus Germany
Enactus Germany e.V. ist der nationale Dachverband von Enactus Deutschland und wurde 2003 – damals noch unter dem Namen SIFE Germany – gegründet. Heute vereint der Verein über 30 Hochschulteams an deutschen Universitäten mit mehr als 1.700 aktiven Studierenden, die nach dem Prinzip des Social Entrepreneurship soziale und ökologische Probleme mit unternehmerischen Mitteln lösen.
Die Hauptaufgabe des Dachvereins ist die Unterstützung, Vernetzung und Interessenvertretung der angeschlossenen Hochschulteams. Konkret bedeutet das: Enactus Germany organisiert jährlich den nationalen Wettbewerb – den National Cup – bei dem Studierende ihre Projekte vor einer Jury aus Wirtschaftsvertreter:innen präsentieren. Das Siegerteam vertritt Deutschland beim weltweiten Enactus World Cup.
Darüber hinaus betreibt Enactus Germany den Startup Accelerator for Sustainable Business (ESA), der besonders vielversprechende Projekte mit Mentoring, Netzwerk und Fördermitteln unterstützt. Projekte wie RecyCoal (Biokohle aus Biomasse in Ruanda, Tansania und Senegal), Save the Grain (Bekämpfung von Ernteverlusten in Subsahara-Afrika) oder debacode (IT-Beschäftigung für Studierende in Bosnien) zeigen die thematische Breite des Netzwerks. Den National Cup 2025 gewann Seads von Enactus Münster mit einem innovativen Ansatz zur maritimen Seegras-Landwirtschaft.
Enactus Germany kooperiert mit über 550 Partnerunternehmen weltweit und ist Teil eines globalen Netzwerks in 39 Ländern an über 1.500 Universitäten. Die Organisation ist beim KPMG-Standort Köln ansässig und wird von einem hauptamtlichen Team um Country Leader Oliver Faber geführt.
Rhein-Donau-Stiftung e.V.
Die Tätigkeitsschwerpunkte der Rhein-Donau-Stiftung e.V. liegen in der Schulförderung von Kindern, der technischen, medizinischen und landwirtschaftlichen Berufsausbildung – insbesondere von Frauen – und der Förderung von Kleinunternehmertum als Weg aus der Armut. Hinzu kommen Projekte zur Verbesserung der Gesundheitslage, der ökologisch verträglichen Landwirtschaft und der Dorfentwicklung. Die Verwirklichung der Projekte, die dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe folgen, erfolgt gemeinsam mit lokalen Partnern vor Ort. In Deutschland betreibt der Verein Informations- und Öffentlichkeitsarbeit über die Situation der Bevölkerung in den Projektländern. Die Rhein-Donau-Stiftung e.V. fördert auch soziale Initiativen, deren christliche Orientierung der katholischen Prälatur Opus Dei anvertraut sind, aber Menschen unabhängig von Religion, Herkunft oder politischer Überzeugung offenstehen .
Aktion Canchanabury e.V.
Die Aktion Canchanabury arbeitet in den Bereichen Gesundheit und Bildung und fördert jährlich etwa 20 Projekte hauptsächlich in Afrika (vor allem in westafrikanischen Ländern und dem Gebiet der großen Seen). Die Trägerschaft und verantwortliche Leitung der Projekte obliegen in der Regel lokalen Partnerorganisationen, wie etwa Zentren kirchlicher Missionsarbeit, Diözesanverwaltungen oder staatlichen Gesundheitsorganisationen. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Aufklärung und Betreuung im Bereich HIV/Aids, die Schaffung von gesundheitlicher Grundversorgung, die Bekämpfung der Lepra und Tuberkulose sowie der Aufbau gesundheitlicher Infrastrukturen in Afrika. In Deutschland leistet die Aktion Canchanabury entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit, beispielsweise in Schulen und Gemeinden sowie durch die Veröffentlichung von Informationsschriften und -videos.
ChildFund Deutschland e.V.
ChildFund Deutschland setzt sich weltweit in etwa 30 Ländern dafür ein, benachteiligten und in Not geratenen Kindern zu helfen und ihre Zukunftschancen zu verbessern. Da für die Entwicklung von Kindern ihr gesamtes Lebensumfeld entscheidend ist, liegt der Organisation die Förderung von Familien und lokalen Gemeinschaft besonders am Herzen. Die Projektförderungen beziehen sich vor allem auf die Bereiche Ernährung, Bildung, Gesundheit und Kinderschutz. Darüber hinaus leistet die Organisation in Krisen- und Katastrophenfällen Nothilfe. Einen großen Teil der Projekte kann ChildFund Deutschland durch Patenschaftsspenden finanzieren. Fokusländer für Patenschaften sind Uganda, Kenia, Äthiopien, Sambia, Indien, Sri Lanka und Bolivien. Der Verein ist Mitglied der ChildFund Alliance, eines internationalen Netzwerks von elf Kinderhilfswerken, das über zahlreiche Partner in rund 70 Ländern aktiv ist.
Philip Breuel Stiftung (PBS)
Die Philip Breuel Stiftung unterstützt sozial benachteiligte Kinder – vor allem in sozialen Brennpunkten Hamburgs – indem sie das Selbstvertrauen, die Motivation und Kompetenz dieser Kinder fördert. Die Förderprogramme der Stiftung zielen darauf ab, dass Kinder in ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung vorankommen, einen Schulabschluss erreichen, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und schließlich die Integration in die Gesellschaft schaffen. Hierzu finanziert die Stiftung Kurse, in denen vor allem die Kreativität von Vor- und Grundschulkindern angesprochen wird, verschiedene Arbeitstechniken vermittelt und Sozialmethoden vertieft werden. Neben der Förderung von sozial benachteiligten Kindern werden seit 2004 gezielt Kinder mit Migrationshintergrund beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt. Insgesamt fördert die Philip Breuel Stiftung wöchentlich mehr als 600 Schülerinnen und Schüler.
Lebenshilfe für Afrika e.V.
Der Verein initiiert und fördert Projekte zur Unterstützung und Bildung von verwaisten, behinderten oder vernachlässigten Kindern. Hauptprojekt ist das von Schwestern des St. Anna Ordens (Indien/ Tansania) geleitete, rechtlich von der Diözese Bukoba getragene Kinderdorf in Kamishango im Nordwesten Tansanias. Lebenshilfe für Afrika e.V. hat den Aufbau von Kamishango finanziert und kommt für die laufenden Ausgaben und Investitionen auf. In diesem Zusammenhang bietet der Verein auch die Übernahme von gemeinwesenbezogenen Patenschaften an. Zum Kinderdorf gehören ein Betreuungs-, ein Bildungs- und ein Gesundheitshaus, eine landwirtschaftliche Anlage sowie Personalhäuser. Zugleich wird den Kindern, deren Eltern in vielen Fällen an AIDS verstorben sind und die bei Verwandten oder Pflegeeltern wohnen, eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht. Die Aktivitäten der Organisation bzw. ihres Projektpartners beziehen das Umfeld des Kinderdorfes ein. Nach dem Vorbild des Projekts in Kamishango hat der Verein weitere Kinderdörfer errichtet, die laufend unterstützt werden. Darüber hinaus fördert die Lebenshilfe für Afrika e.V. auch an anderen Orten Waisen- und Straßenkinder. Sie engagiert sich zudem für die Verbesserung der Trinkwasserversorgung, den Einsatz von Solarenergie sowie für die Erwachsenenbildung.
ProBrasil e.V.
Der Verein fördert die Projektarbeit der brasilianischen Organisationen Associação ProBrasil in Sao Paulo und Associação Comunitária Serra da Capivara im Piauí ("ProBrasil Nordeste"). Diese unterstützen bedürftige Familien, leisten Bildungsarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene, engagieren sich im Bereich der gesundheitlichen Versorgung und unterhalten ein Sozial-, ein Umwelt-, sowie drei Kinder- und Jugendzentren. Durch das Umweltzentrum soll das Bewusstsein für nachhaltige Landwirtschaft, Umwelt und Infrastruktur in der brasilianischen Bevölkerung gefördert werden.
Andheri – Kinder- und Leprahilfe e.V. Dülmen
Die Andheri – Kinder- und Leprahilfe e.V. Dülmen unterstützt die katholische Schwesterngemeinschaft „Society of the Helpers of Mary“ mit Sitz im Stadtteil Andheri von Mumbai. Der Gemeinschaft gehören mehr als 300 Schwestern an, die in über 70 Sozialstationen in den Slums von Mumbai und in Dörfern in ganz Indien sowie in Äthiopien, Kenia und Tansania tätig sind. Die „Helpers of Mary“ engagieren sich unter anderem in der Versorgung und Bildung von armen und kranken Kindern, der Behandlung von Leprakranken sowie in den Bereichen Gesundheitshilfe für Frauen und Kinder sowie Frauenförderung. In Äthiopien, Kenia und Tansania sind die Schwestern besonders auf dem Gebiet der Gesundheitsfürsorge aktiv und kümmern sich um Notleidende und Hungerflüchtlinge.
Deutsche Umwelthilfe e.V.
Die Deutsche Umwelthilfe ist ein Umwelt- und klageberechtigter Verbraucherschutzverband. Sie setzt sich für einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen, Artenvielfalt und Landschaft ein. Der Verein stellt ein Forum für Umweltorganisationen, Politiker:innen und Entscheidungsträger:innen aus der Wirtschaft dar und arbeitet auf regionaler und lokaler Ebene auch mit Kommunen und Initiativen vor Ort zusammen. Seine Ziele sind ökologische und zukunftsfähige Weichenstellungen. Im Dialog mit Unternehmen und Umweltpolitiker:innen entwickelt die Umwelthilfe Chancen für nachhaltige Wirtschaftsweisen und umweltfreundliche Produkte. Gleichzeitig gehört es zu ihren Aufgaben, die Öffentlichkeit umfassend zu informieren sowie Umweltpolitik und -recht transparent zu machen.
kinder unserer welt – initiative für notleidende kinder e.V.
kinder unserer welt - initiative für notleidende kinder e.V. fördert in Kooperation mit einheimischen Partnerorganisationen verschiedene Projekte in Äthiopien und Südafrika. Das besondere Augenmerk liegt darauf, die Lebenssituation für Frauen, Kinder und Jugendliche zu verbessern. So unterstützt der Verein in Äthiopien ein Mutter-Kind-Gesundheitscenter, ein Ausbildungsprogramm für junge Frauen und Mütter sowie ein Straßenkinderprojekt. In Südafrika finanziert der Verein die Unterbringung und Pflege HIV-infizierter Waisenkinder, das Vorschulprogramm für Kinder und die Nachmittagsbetreuung für Schüler im „Ubuhle Care & Development Center“ sowie ein angeschlossenes Jugendzentrum. Für die Kinder in der Ubuhle-Bildungseinrichtung bestehen beim deutschen Verein Patenschaften. Im Inland ermöglicht kinder unserer welt - initiative für notleidende kinder e.V. die Beratung und Betreuung von Paaren, die ein ausländisches Kind adoptieren möchten oder bereits ein oder mehrere Kinder adoptiert haben. Hierzu arbeitet der Verein mit dem Evangelischen Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung Rheinland e.V. , einer staatlich anerkannten Adoptionsvermittlungsstelle, zusammen. Auch ermöglicht er durch regelmäßig organisierte Treffen einen aktiven Austausch und die Vernetzung von Adoptivfamilien.
Watoto e.V.
Watoto (Suaheli: „Kinder“) unterstützt die Mekaela Academies in Kenia. Mekaela Academies wurde 1993 gegründet, um Kindern in Afrika unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine schulische Ausbildung zu ermöglichen. Die Einrichtung besteht derzeit aus fünf Schulen, drei Grund- und Hauptschulen mit Vorschule sowie zwei Gymnasien. Drei Schulen haben einen Internatsbetrieb. Insgesamt besuchen rund 1.600 Jungen und Mädchen die Einrichtungen der Mekaela Academies. Der deutsche Verein Watoto sammelt Spenden für Baumaßnahmen und Investitionen an den Schulen und vermittelt über Patenschaften Stipendien an Kinder mittelloser Familien.
Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ e.V.
Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ ist das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland. Die Aktion Dreikönigssingen, bei der rund um den Dreikönigstag als Sternsinger verkleidete Kinder Geld für Kinder in Not sammeln, ist die bekannteste Aktion des Vereins. Mission des Kinderhilfswerks ist es, Kindern eine ganzheitliche Entwicklung in einem sicheren Umfeld zu ermöglichen. Die eingeworbenen Spenden werden weltweit in über 90 Ländern eingesetzt, vor allem für Schulbildung, Gesundheitsversorgung, Kinderrechte, pastorale Arbeit und Sozialprojekte für besonders marginalisierte Kinder (z.B. Straßenkinder, Kinder mit Behinderungen). Gefördert werden auch Mutter-Kind-Programme und Ernährungsprojekte sowie Maßnahmen im Bereich der Katastrophenhilfe. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Schutz von Kindern im Sinne ihrer körperlichen und psychischen Unversehrtheit und die Erfüllung ihrer altersentsprechenden Bedürfnisse. In Deutschland veröffentlicht das Kindermissionswerk themenbezogene Unterrichtsmaterialien für Kindergärten und Schulen. Zudem bietet es als offizielle Entsendeorganisation des weltwärts-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) jungen Erwachsenen die Möglichkeit, ein Jahr lang in einem Hilfsprojekt des Vereins im Ausland mitzuarbeiten.
Missionszentrale der Franziskaner e.V.
Die Missionszentrale der Franziskaner e.V. ist Hilfswerk, Missionswerk und entwicklungspolitische Organisation. Sie unterstützt jährlich etwa 800 humanitäre, soziale, pastorale und ökologische Projekte in Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Auf Basis des Freiwilligendienstes besteht die Möglichkeit, für einige Monate in den Projekten der franziskanischen Partner mitzuarbeiten. Neben den Projektförderungen bietet die Missionszentrale im Rahmen ihrer Bildungsarbeit unter anderem Seminare und Tagesveranstaltungen zu weltkirchlichen, missionstheologischen und franziskanischen Themen an. Das Menschenrechtsreferat des Vereins arbeitet weltweit mit den Projektpartnern zusammen und beteiligt sich an Netzwerken zur Durchsetzung der Menschenrechte.
Miracle’s Hilfsprojekt e.V.
Miracle’s Hilfsprojekt e.V. unterstützt hauptsächlich den Betrieb der Rhenium International School in Benin City, Nigeria. Die Schule bietet neben dem Schulunterricht von der ersten Klasse bis zum Realschulabschluss auch Kindergartenplätze sowie ein Internat an. Bei den mehr als 400 Kindern und Jugendlichen handelt es sich Vereinsangaben zufolge vorwiegend um Voll- und Halbwaisen, obdachlose Kinder und Jugendliche sowie Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen und von Armut betroffenen Familien. Ein besonderes Augenmerk legt die Organisation dabei auf benachteiligte Mädchen. Rechtsträger der Schule und Kooperationspartner des Vereins ist die vor Ort ansässige Miracle Amadi Foundation, eine von den nigerianischen Behörden als rechtsfähig und gemeinnützig anerkannte Körperschaft. Die Gründerin der Organisation, Miracle Amadi, hat das Grundstück und das Schulgebäude aus eigenen Mittel erworben bzw. gebaut. Sie ist Eigentümerin der Liegenschaft. Über die Nutzung des Gebäudes besteht zwischen der Miracle Amadi Foundation und Frau Amadi ein Mietvertrag. Neben dem Schulbetrieb unterstützt der Verein in Nigeria in begründeten Fällen auch einzelne bedürftige Menschen.
Care in Action e.V.
Care in Action e.V. setzt sich dafür ein, Waisen und benachteiligten Kindern in der Ukraine und in Malawi Hilfestellungen für ein selbstbestimmtes Leben und eine positive Integration in die Gesellschaft bereitzustellen und Best-Practice-Modelle für die Betreuung und Erziehung von Kindern zu verbreiten. Dazu führt der Tochterverein „Turbota v Dii“ in der Ukraine Programme zur Förderung der Entwicklung sowie zur Ausbildung hilfsbedürftiger Kinder durch und unterstützt zudem die Ausbildung von Betreuenden, Pflegeeltern und Sozialarbeiter:innen, beispielsweise durch die Organisation von Workshops, Hilfsgruppen und Familiencamps. Vor Ort arbeitet die Organisation mit Freiwilligen sowie mit Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen zusammen, um die Pflegelandschaft in der Ukraine nachhaltig zu verbessern. In Malawi fördert Care in Action e.V. in Zusammenarbeit mit kommunalen Organisationen die schulische und universitäre Bildung von Armut betroffener Kinder. Für die in der Ukraine und in Malawi unterstützten Kinder vermittelt Care in Action e.V. Patenschaften. Seit 2022 unterstützt der Verein zudem vor dem Krieg in der Ukraine flüchtende Familien durch Bereitstellen von Unterkünften, Angebote zur Traumabewältigung und fachkundige Hilfe.
Plan International Deutschland e.V.
Plan International Deutschland e.V. unterstützt mit seinen Hilfsmaßnahmen Kinder und junge Erwachsene, deren Familien und Gemeinden, die von Armut und existenzieller Not bedroht sind. Das international tätige Kinderhilfswerk arbeitet in mehr als 60 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Die Mittel finanzieren Projekte und Programme, die das Lebensumfeld der Kinder und Familien dauerhaft verbessern und die Kinderrechte stärken. Die Patenschaftsbeiträge werden weder an einzelne Patenkinder noch an deren Familien ausbezahlt. Plan fördert Maßnahmen in den Bereichen „Gesundheit“, „Bildung“, „Kinderschutz“. So werden in den unterstützten Gemeinden, in denen Patenkinder leben, Impfprogramme durchgeführt, Gesundheitszentren unterhalten, Schulen ausgestattet, Brunnen gebaut, Mikrokredite zur Existenzgründung vergeben und landwirtschaftliche Maßnahmen gefördert. Prinzip der Arbeit von Plan ist die Unterstützung und Entwicklung ganzer Gemeinden zum Nutzen der dort lebenden Patenkinder und ihres sozialen Umfeldes.
Reiner Meutsch Stiftung – fly and help
Die Reiner Meutsch Stiftung – fly and help engagiert sich in der Entwicklungszusammenarbeit. Sie unterstützt in verschiedenen Ländern vor allem Projekte, die sich für die schulische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Die Fördergelder werden insbesondere für Bauinvestitionen und die Ausstattung von Schulen verwendet, beispielsweise für den Bau neuer Klassenräume, die Verbesserung der hygienischen Situation, den Bau von Hostels sowie die Finanzierung von Lehrern und Lehrmaterialien.