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Förderkreis Brasilien Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Der FKB ist in Brasilien tätig und unterstützt dort insbesondere die Berufsausbildung junger Menschen, den Erhalt von kirchlichen und sozialen Gemeinschaftszentren, bedürftige Kinder und Erwachsene mit dem Kauf von Lebensmitteln, Schulmaterial, Medikamenten und Kleidung sowie Maßnahmen zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen aus Elendsvierteln. Darüber hinaus leistet der Verein Lebenshilfe für Seniorinnen und Senioren und fördert Angebote wie beispielsweise Tanz-, Gesangs- und Handarbeitskurse, die eine Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen zum Ziel haben. Die meisten Projekte werden in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Kolpingwerk und anderen sozialen und kirchlichen Gruppen gefördert.
Bischöfliche Aktion Adveniat e.V.
Adveniat unterstützt Projekte und Initiativen der Kirche in Lateinamerika insbesondere mit dem Ziel der Armutsbekämpfung. Projektanträge kann jede katholische Gemeinschaft, Einrichtung, Pfarrei, Diözese, Bischofskonferenz oder kontinentale kirchliche Organisation in Lateinamerika und der Karibik stellen. Dabei müssen die Anträge unter anderem basis- und armutsorientiert sein. Konkret fördert Adveniat insbesondere die Aus- und Weiterbildung kirchlicher Fachkräfte, Unterhaltsbeihilfen für Ordensleute und pastorale Mitarbeitende sowie die Errichtung einer Basisinfrastruktur (Gemeindezentren, Bildungshäuser, Kapellen, Transportmittel). Zudem stellt Adveniat pastorale Hilfsmittel zur Verfügung und leistet bei Bedarf Notfallhilfe.
GLS Zukunftsstiftung Entwicklung
Die Förderung der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung zielt darauf ab, Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Lebensverhältnisse unter Berücksichtigung der regionalen Bedingungen, Ressourcen und individuellen Bedürfnisse eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung von Frauen. Schwerpunkte der Projektarbeit sind insbesondere der organische Landbau mit dem Ziel der gesicherten Selbstversorgung von Kleinbäuerinnen und -bauern, emanzipatorische Bildung, eine präventive und nachhaltige Basisgesundheitsversorgung, die Unterstützung von Projektpartner:innen bei der Durchsetzung von Menschen- und Umweltrechten, die Förderung von Kleingewerbe und Mikrokrediten sowie der Einsatz erneuerbarer Energien. Darüber hinaus vermittelt die Stiftung Patenschaften, die in erster Linie auf schulische Förderungen ausgerichtet sind.
HUMAN HELP NETWORK e.V.
HUMAN HELP NETWORK e.V. unterstützt weltweit Entwicklungs- und Nothilfeprojekte. Hauptanliegen des Vereins ist es, benachteiligten Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildung und Ausbildung zu verschaffen und sie vor Unterdrückung und Ausbeutung zu schützen. Dazu fördert die Organisation insbesondere den Ausbau von Schulen, Straßenkinderprojekte und Kinderschutzzentren sowie Projekte der Berufsausbildung. Die Durchführung der Projekte obliegt meist Partnerorganisationen. Hauptprojektländer sind Ruanda und Thailand. In der thailändischen Touristenhochburg Pattaya unterstützt HHN ein von der Partnerorganisation HUMAN HELP NETWORK Foundation Thailand betriebenes Kinderschutzzentrum. In Ruanda engagiert sich HHN in Kooperation mit der STRIVE Foundation Rwanda insbesondere für die Unterstützung verwaister Kinder, die gemeinsam mit ihren Geschwistern in sogenannten Kinderfamilien aufwachsen.
Shelter Now Germany e.V.
Der Verein fördert Projekte von Shelter Now Afghanistan in Afghanistan und unterstützt Flüchtlinge, vorwiegend Jesiden, im Nordirak. In weiten Teilen Afghanistans unterstützt Shelter Now Germany e.V. Menschen beim Aufbau ihrer Dörfer und bei der Existenzsicherung, besonders im landwirtschaftlichen Bereich u.a. durch Mikrokredite. Der Verein fördert den Bau von Schulen und Kliniken, Brücken und Wasserversorgungsanlagen. Schulen, Waisenhäuser und Bildungseinrichtungen für Gehörlose und Blinde werden ebenso unterstützt wie eine moderne Zahnklinik.
Gossner Mission
Die Gossner Mission ist ein unabhängiges Missionswerk, das neben ihrer Inlandsarbeit und der Kooperation mit dem Berliner Missionswerk die Missionsarbeit der Gossner Partnerkirche in Indien sowie Projekte zur Verbesserung der Lebensverhältnisse armer Menschen in Indien, Nepal, Sambia und Uganda insbesondere in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft unterstützt. Dabei arbeitet die Gossner Mission mit zahlreichen Partnerorganisationen zusammen und unterhält in Kooperation mit ihnen vor Ort Schulen und Gesundheitsstationen und unterstützt zum Beispiel landwirtschaftliche Projekte sowie Initiativen zur Förderung von Kindern und Frauen. Den Schwerpunkt der partnerschaftlichen Beziehungen bildet die Verbindung zur evangelisch-lutherischen Gossner Kirche in Indien, die aus dem Wirken der Gossner-Missionare hervorgegangen ist.
SCC Berlin
Seit über 120 Jahren schlägt das sportliche Herz der Hauptstadt im Sport-Club Charlottenburg e. V. – kurz SCC Berlin. Was 1902 als ambitionierter Leichtathletikverein begann, hat sich heute zu einer der bedeutendsten und vielfältigsten Sportinstitutionen Deutschlands entwickelt.
Der SCC ist eine lebendige Gemeinschaft, in der über 8.000 Mitglieder in mehr als 20 Sportarten – von Hockey und Volleyball bis hin zum Eiskunstlauf – ihre sportliche Heimat finden.
Die Vision ist es, Menschen jeden Alters und jeder Herkunft durch die Kraft des Sports zu verbinden. Wir fördern nicht nur Höchstleistungen und olympische Träume, sondern setzen uns leidenschaftlich für den Breitensport und ein gesundes Miteinander ein. Dabei stehen Werte wie Fairplay, Inklusion und soziale Verantwortung im Zentrum unseres Handelns.
Ein besonderer Schwerpunkt des Vereins liegt auf der Nachwuchsförderung. Mit Projekten wie „SCC macht Schule“ wird Bewegung direkt in den Alltag von Kindern und Jugendlichen gebracht, um Bewegungsarmut entgegenzuwirken und Teamgeist frühzeitig zu fördern. Zudem werden gezielt soziale Integrationsprojekte unterstützt und Menschen mit Fluchthintergrund über den Sport eine Brücke in die Gesellschaft angeboten.
Als Mitorganisator des Berlin-Marathons nutzt der SCC seine Strahlkraft zudem regelmäßig, um sportliche Großereignisse mit wohltätigen Zwecken zu verknüpfen. Beim SCC Berlin zählt nicht nur der Sieg, sondern der gemeinsame Weg dorthin.
Jürgen-Wahn-Stiftung e.V.
Die Jürgen-Wahn-Stiftung e.V. engagiert sich nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ in verschiedenen Ländern in den Bereichen Jugendfürsorge und Jugendpflege sowie Gesundheits- und Bildungswesen. So unterstützt der Verein den Bau und Betrieb von Waisenhäusern, Kindergärten und Tagesstätten für arme und behinderte Kinder, sammelt Hilfsmittel für Krankenhäuser, finanziert den Ausbau von Hospitälern und unterstützt die Aus- und Weiterbildung von Ärzten und medizinischem Personal. In Einzelfällen wird zu Spenden für spezielle Operationen aufgerufen. Durch Mikrokreditprogramme werden insbesondere Frauen und benachteiligte indigene Bevölkerungsgruppen gefördert. Auch beteiligt sich der Verein bei der Hilfe nach Katastrophen. Darüber hinaus ermöglicht die Organisation jungen Menschen, die sich sozial engagieren möchten, die Mitarbeit in Projekten. Zudem vermittelt der Verein Kinderpatenschaften.
WELTFRIEDENSDIENST e.V.
Der WELTFRIEDENSDIENST e.V. versteht seine Arbeit als Engagement für mehr Gerechtigkeit und gegen die ungleiche Verteilung von gesellschaftlichem Reichtum. In Afrika, Lateinamerika und Asien unterstützt der Verein Menschen, die aus eigener Initiative an der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen arbeiten. Arbeitsschwerpunkte sind Friedensarbeit, Bildung, der Schutz der natürlichen Ressourcen sowie Menschenrechte. Mit Hilfe von Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und der Vermittlung von Projektpartnerschaften trägt der WELTFRIEDENSDIENST e.V. zur Sensibilisierung für die Probleme des Südens bei. Darüber hinaus gibt der Verein Impulse in entwicklungspolitischen Diskussionen und Kampagnen. Der WELTFRIEDENSDIENST e.V. ist Träger des Zivilen Friedensdienstes und staatlich anerkannter Träger der Entwicklungszusammenarbeit.
EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V.
EIRENE (griechisch für Frieden) entsendet Freiwillige in Projekte nach Afrika, Lateinamerika, West- und Osteuropa sowie in die USA und Kanada. Im Durchschnitt sind rund 30 Personen neben dem lokalen Personal in Entwicklungsprojekten und -programmen (Südprogramm: Afrika und Lateinamerika) sowie etwa 50 Freiwillige im Friedens- und Sozialdienst (Nord- und Ostprogramm: USA, Kanada und Europa) tätig. In Deutschland leistet EIRENE Informations- und Bildungsarbeit und fördert den Austausch und die Verständigung zwischen den Ländern und Kulturen. Das Südprogramm des Vereins umfasst die Förderung von Entwicklungs- und Kleinprojekten insbesondere im Niger, der DR Kongo sowie in Uganda und Costa Rica. Im Rahmen dieses Programms bietet der Verein fachlich Qualifizierten die Möglichkeit, in einem Projekt Entwicklungsdienst zu leisten. Das Nord- und Ostprogramm soll zur Verwirklichung der Menschenrechte und zur Versöhnung in Kriegsgebieten beitragen und Solidarität mit an den gesellschaftlichen Rand gedrängten Menschen ausdrücken (u.a. Obdachlose, Behinderte, psychisch kranke Menschen, Arbeitslose). Im Rahmen des Ostprogramms vermittelt EIRENE Freiwillige in Projekte u.a. nach Rumänien. Sie tragen dort zum Aufbau der Zivilgesellschaften bei und arbeiten mit Straßenkindern, diskriminierten Minderheiten oder Jugendlichen zusammen.
INITIATIVE PATER STEPHAN e.V.
Die INITIATIVE PATER STEPHAN e.V. engagiert sich für Not leidende Menschen im Südsudan und im Sudan, die unter den schwierigen sozio-ökonomischen Bedingungen sowie den politischen Konflikten in den beiden Ländern leiden. Vor Ort arbeitet der Verein mit Partnerorganisationen zusammen. Die Arbeitsschwerpunkte umfassen die Finanzierung von Bildungsmaßnahmen durch die Übernahme von Lehrergehältern, Schulgebühren und Schulessen für Schülerinnen und Schüler sowie von Ausbildungskosten für Studierende. Auch unterstützt die INITATIVE PATER STEPHAN die Ausstattung und Instandhaltung von Schulen, sie fördert Kirchengemeinden bei ihren pastoralen Aufgaben, leistet Einzelfallhilfe und humanitäre Hilfe in Notlagen und engagiert sich beim Ausbau der Infrastruktur. In Deutschland informiert die Organisation insbesondere im Rahmen von Informationsveranstaltungen über die Situation in den Projektregionen.
INKOTA-netzwerk e.V.
INKOTA (INformation, KOordination, TAgungen) versteht sich als ökumenisches Netzwerk entwicklungspolitischer Basisgruppen. Mitglieder sind sowohl Einzelpersonen als auch Arbeitskreise, Kirchengemeinden und Weltläden. Der Verein engagiert sich in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Inland, in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und in der Vernetzungs-, Service- und Lobbyarbeit. INKOTA unterstützt beispielsweise die europäische Kampagne „Make Chocolate Fair“, die bessere Lebensbedingungen von Kakaobauern fordert, und setzt sich in der Kampagne für Saubere Kleidung für bessere Arbeitsbedingungen in der internationalen Textilindustrie ein. Im Ausland setzt sich INKOTA insbesondere für ländliche Entwicklung und Ernährungssouveränität sowie die Stärkung der Selbstorganisation der lokalen Bevölkerung und der Rechte von Frauen ein und unterstützt den lokalen Umweltschutz.
Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Die Deutsche Welthungerhilfe e.V. (WHH) fördert in rund 35 Ländern weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie Nothilfe- und Wiederaufbauprogramme nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Die Arbeit des Vereins konzentriert sich vorrangig auf die ländliche Bevölkerung. Die wichtigsten Förderbereiche sind humanitäre Hilfe, Ernährungssicherung und Landwirtschaft, Wasserversorgung und Infrastruktur-Aufbau. Die Welthungerhilfe arbeitet vorrangig mit einheimischen Partnerorganisationen zusammen sowie mit entsandten Entwicklungsexperten. Sie kooperiert national und international mit zahlreichen Organisationen, Verbänden und Institutionen. In ihrer Informationsarbeit wirbt sie für die inhaltliche Ausrichtung ihrer Projektarbeit sowie für eine Aufwertung der Entwicklungszusammenarbeit und eine größere Beachtung der Ernährungsproblematik. In Deutschland leistet die WHH Kampagnen- und Bildungsarbeit. Sie setzt sich für die Menschenrechte, eine nachhaltige Entwicklung, gesicherte Ernährung sowie einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein.
Renovabis e.V.
Renovabis fördert Projekte in zahlreichen Ländern Mittel- und Osteuropas einschließlich der gesamten Russischen Föderation, der mittelasiatischen Republiken und der transkaukasischen Länder. Antragsteller sind zum Beispiel Pfarreien, Diözesen, Orden, Laienverbände oder Bildungs- und Sozialdienste. Bei der Bewilligung von Projektanträgen legt der Verein das Hauptaugenmerk auf einen direkten Bezug der Hilfe zu Menschen. Die Förderung von Maßnahmen erfolgt grundsätzlich in Absprache mit der Schwesterkirche vor Ort. Besondere Priorität hat die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, etwa durch Einrichtung von Schulen und Kindergärten, Ausstattung von Sozialeinrichtungen und Krankenhäusern oder die Ausbildung von Straßenkindern und Kindern aus sozial schwachen Familien. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt von Renovabis bilden pastorale Hilfen. Dabei handelt es sich um die Ausbildung von Priestern und Laien zum Dienst in der Gemeinde sowie um Hilfen bei dem Aufbau und der Erneuerung von Pfarrgemeinden.
egenus e.V.
egenus ist ein gemeinnütziger Verein mit einer klaren Mission: Hilfe darf nie daran scheitern, dass man sie nicht findet. Der Verein wurde 2021 gegründet, nachdem das Team erkannte, dass der Zugang zu sozialen Hilfsangeboten für viele Menschen unnötig kompliziert ist – besonders für vulnerable Gruppen wie Menschen in Krisen, ältere Personen oder Menschen mit Einschränkungen. Mit der Plattform egenus.app verbindet der Verein Hilfesuchende direkt mit sozialen Einrichtungen in ihrer Nähe – barrierefrei, kostenlos und jederzeit verfügbar. Dort kann man Hilfsangebote auf einer Landkarte finden. Ob Bahnhofsmissionen, Beratungsstellen oder andere Sozialeinrichtungen: egenus bündelt das Angebot und macht es für alle zugänglich. Die App wird gezielt in Kooperation mit sozialen Trägern entwickelt und bereits in Pilotprojekten erprobt. Digitale Teilhabe ist für egenus kein Selbstzweck – sie ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb legt das Team besonderen Wert auf barrierefreie Gestaltung, einfache Bedienbarkeit und niedrigschwelligen Zugang ohne technische Hürden. Siamak und ich haben die Macher von egenus 2025 kennengelernt und mit ihnen gesprochen. Wir sind überzeugt davon, dass sie aus ganz altruistischen Motiven Gutes tun.
Vereinte Evangelische Mission. Gemeinschaft von Kirchen in drei Erdteilen (VEM)
Die VEM versteht sich als eine Gemeinschaft, in der sich alle Mitgliedskirchen in Afrika, Asien und Deutschland gegenseitig durch den Austausch von Erfahrungen sowie durch finanzielle Hilfe unterstützen. Besondere Schwerpunkte bilden dabei die Missionsarbeit und der gegenseitige Austausch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Rechte von Frauen und Kindern, Menschenrechtsarbeit mit Bildungsprogrammen sowie interkulturelle Begegnungen. Im Rahmen der Freiwilligenprogramme der VEM (Süd-Nord, Nord-Süd und Süd-Süd) können junge Erwachsene ein Jahr entweder in einer afrikanischen, asiatischen oder deutschen Mitgliedskirche der VEM mitarbeiten. Mit ihrem Stipendienprogramm ermöglicht die VEM Frauen und Männern insbesondere aus den afrikanischen und asiatischen Mitgliedskirchen ein Studium und die Know-How-Weitergabe an ihre Kirchen.
Dewi Saraswati Hamburg, Patenschaftskreis für die Ausbildung chancenarmer Kinder e.V.
Dewi Saraswati Hamburg e.V. will durch die Förderung von Patenkindern in Indien dem Kreislauf von unzureichender Ausbildung und Armut entgegenwirken. Mit den Patenschaftsbeiträgen wird sozial benachteiligten Kindern eine qualifizierte Ausbildung ermöglicht. Der Verein kooperiert mit der ortsansässigen Partnerorganisation Dewi Saraswathi India Trust. Die Zusammenarbeit erstreckt sich insbesondere auf den Auf- und Ausbau sowie den Unterhalt eines Kinderdorfes nahe der Stadt Chengalpattu/Indien, in dem elternlose beziehungsweise vernachlässigte Kinder (überwiegend Mädchen) leben. Neben den Wohnhäusern für Kinder, Betreuerinnen und Lehrerinnen befinden sich auf dem Gelände des Kinderdorfs unter anderem eine Vorschule, eine Grundschule sowie eine weiterführende Schule. Darüber hinaus fördert der Verein die Ausbildung und Ernährung von Kindern, die in den Slums bei ihren Müttern leben. Zudem fördert Dewi Saraswati Frauen unter anderem durch die Bereitstellung von Mikrokrediten.
nph Kinderhilfe Lateinamerika e.V.
nph Kinderhilfe Lateinamerika e.V. unterstützt in neun Ländern Lateinamerikas Kinderdörfer, in denen rund 3.500 Kinder und Jugendliche leben. Die finanziellen Mittel werden für Ernährung, Kleidung, Unterkunft sowie die schulische und berufliche Ausbildung der Kinder eingesetzt. Gefördert werden zudem Therapie- und Rehabilitationseinrichtungen, Krankenstationen und die heimeigene Land- und Viehwirtschaft. Die Fördermaßnahmen zielen darauf ab, dass die Kinder und Jugendlichen „zu selbstständigen und sozialverantwortlichen Menschen ihres Heimatlandes heranwachsen“. Neben den in den Kinderdörfern lebenden Kindern und Jugendlichen unterstützt die Organisation auch sozial benachteiligte Kinder, die bei ihren Familien leben. Einen besonderen Arbeitsschwerpunkt bildet das Engagement des Vereins in Haiti. Hier unterstützt nph Kinderhilfe Lateinamerika e.V. ein Kinderdorf, ein Kinderkrankenhaus und sogenannte Nachbarschaftshilfe-Programme in den Elendsvierteln der Hauptstadt. Darüber hinaus ist nph Kinderhilfe Lateinamerika Entsendeorganisation für den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) sowie für das weltwärts-Programm.
Brot für die Welt
Brot für die Welt ist eine Aktion der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland. Rechtsträger ist das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. Die Aktion unterstützt etwa 2.900 Entwicklungsprojekte in rund 80 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas sowie Süd- und Osteuropas. Thematische Schwerpunkte der Projektarbeit sind die Ernährungssicherung, Flucht und Migration, Gesundheit und Bildung, Frauen, Menschenrechte und Zivilgesellschaft sowie Frieden und Gewaltfreiheit. Die Durchführung der Entwicklungsprojekte und sozialen Programme obliegt Partnern in den Projektländern. Meist handelt es sich dabei um Kirchen bzw. kirchliche Gruppen. Neben der Entwicklungsförderung tritt Brot für die Welt für die Rechte und Lebensmöglichkeiten der Benachteiligten ein und leistet in einem nationalen und internationalen Kontext entwicklungspolitische Bildungs- und Lobbyarbeit.
Helping Hands e.V. Wirkungsvoll helfen – Nachhaltig verändern
Helping Hands e.V. unterstützt weltweit Entwicklungshilfeprojekte sowie Hilfsaktionen in Katastrophengebieten. Der Verein ist eng mit der Kirche des Nazareners verbunden und leitet seine Mittel im Wesentlichen an das Katastrophen- und Entwicklungshilfswerk der Internationalen Kirche des Nazareners (Nazarene Compassionate Ministries) in den Projektländern weiter. Im Zentrum der geförderten Projekte stehen Frauen und Kinder sowie gesellschaftliche Randgruppen, dabei erfolgt die Planung und Durchführung dieser Projekte zusammen mit den Hilfsbedürftigen. Die Schwerpunkte der Tätigkeiten legt Helping Hands e.V. auf Kinderentwicklung, Gesundheit sowie berufliche Bildung. Die überwiegend in Südasien geförderten und langfristig ausgelegten Dorfentwicklungsprogramme umfassen beispielsweise Schulungen der Bevölkerung in Themen wie Frauen- und Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und Umweltbewusstsein. Die unterstützten Kinderzentren dienen der schulischen Ausbildung und ganzheitlichen Förderung von Kindern. Helping Hands e.V. vermittelt außerdem Kinderpatenschaften.
Hilfe für das verlassene Kind e.V.
Die Arbeit mit Mutter und Kind steht im Mittelpunkt der Vereinsaktivitäten. Hier ist insbesondere das „Haus am Kirschberg“ zu nennen, das jugendlichen Schwangeren sowie jungen Müttern und ihren Kindern eine Wohnmöglichkeit und sozialpädagogische Betreuung bietet. In der Einrichtung werden auch Mädchen und junge Frauen mit belastenden Lebenserfahrungen, zum Beispiel Gewalterfahrungen in der Familie, betreut. Weiterhin unterhält der Verein sozialpädagogische Tagesgruppen für Kinder und betreibt in einem Trägerverbund schulbezogene Jugendsozialarbeit. Eine enge Zusammenarbeit findet unter anderem mit dem Landesjugendamt Hessen und dem Jugendamt des Vogelsbergkreises statt.
MTV Stuttgart
MTV Stuttgart 1843 e.V. – Stuttgarts größter Sportverein
Der MTV Stuttgart 1843 e.V. ist einer der ältesten und größten Sportvereine Deutschlands – mit über 180 Jahren Vereinsgeschichte und einem der vielfältigsten Sportangebote in der Region. Als Stuttgarts größter Sportanbieter vereint der MTV mehr als 35 Sportarten unter einem Dach: von Volleyball und Basketball über Turnen, Leichtathletik und Schwimmen bis hin zu Rhönrad, Roller Derby und Blindenfußball.
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Was den MTV Stuttgart besonders auszeichnet, ist sein umfassendes gesellschaftliches Engagement weit über den reinen Wettkampfsport hinaus:
Inklusion: Der Verein lebt aktiv eine offene Vereinskultur – Menschen mit und ohne Behinderung, verschiedener Herkunft und jeden Alters sind gleichermaßen willkommen. Para-Sport, Blindenfußball und Rollstuhlsport sind fester Bestandteil des Angebots.
Kinder- und Jugendförderung: Mit der Kindersportschule, zahlreichen Kursangeboten und Sportcamps in den Schulferien schafft der MTV gezielte Zugänge für junge Menschen zum Sport – niedrigschwellig und altersgerecht. Frauensport: Neben dem mehrfachen deutschen Meister im Frauenvolleyball (Allianz MTV Stuttgart) betreibt der Verein auch ein ambitioniertes Frauen-Basketballprogramm in der 2. Bundesliga.
Nachhaltigkeit: Als einer der ersten Stuttgarter Sportvereine verfolgt der MTV eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie und plant den Neubau eines Sportpunkts im KfW-55-Energiestandard.
Spenden kommen direkt der Weiterentwicklung der sportlichen Infrastruktur, der Nachwuchsarbeit sowie inklusiven Programmen zugute – ein Investment in gesellschaftlichen Zusammenhalt und Lebensqualität in Stuttgart.
MISSIO – Internationales Katholisches Missionswerk Ludwig Missionsverein KdöR
MISSIO München sorgt in besonderem Maße für die Ausbildung von kirchlichem Personal (Priestern, Schwestern, Katechisten und Laienhelfern) und den Lebensunterhalt für Bistümer in Afrika, Asien und Ozeanien. Daneben gewährt die Organisation Hilfen für Missionsarbeit und Seelsorge (Bibeln, Katechismen, Medien, Fahrzeuge, Einrichtungen usw.) und finanziert den Bau von Kirchen, Missionsstationen, Pfarrzentren, Seminaren und Konventen. Zudem leistet die Organisation Nothilfe, unterstützt Bildungsmaßnahmen und fördert die missionarische Arbeit in Europa.
Weltnotwerk e.V. – Solidaritätsaktion der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB)
Das Weltnotwerk der KAB ist das internationale Hilfswerk der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Deutschlands e.V. Wesentliche Zielsetzung des Vereins ist es, in Afrika, Asien und Lateinamerika den Aufbau und die Stärkung von christlichen Arbeitnehmerorganisationen zu unterstützen und menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Die Fördermaßnahmen orientieren sich an dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ und umfassen vor allem die Bildung und Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die Schaffung von zukunftsträchtigen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, Existenzgründungen, den Aufbau von Genossenschaften sowie die Trägerstrukturförderung. Darüber hinaus unterstützt das Weltnotwerk der KAB die allgemeine Verbands- und Bildungsarbeit vor Ort.
Difäm Weltweit
Difäm Weltweit ist ein Arbeitsbereich des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission e.V. Der Arbeitsbereich setzt sich in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen weltweit in rund 20 Ländern für die Gesundheit von Menschen ein und fördert die Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal, die Ausstattung von Gesundheitseinrichtungen, die Verbesserung des Zugangs zu Medikamenten, den Ausbau lokaler Strukturen zur Supervision von Einrichtungen sowie die Finanzierung lokaler Gesundheitseinrichtungen. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Prävention und Behandlung von HIV und Aids, Malaria, Tuberkulose und anderen Krankheiten. Eine besondere Bedeutung haben die Förderung der Gesundheit von Mutter und Kind und die Beteiligung der Menschen bei der Arbeit vor Ort. Difäm Weltweit engagiert sich zudem unter anderem im Aktionsbündnis gegen AIDS.
Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Help e.V. leistet Not- und Katastrophenhilfe sowie langfristig angelegte Entwicklungs- und Wiederaufbauprojekte unter Einbeziehung klimarelevanter Aspekte. Als besondere Verpflichtung versteht der Verein die Unterstützung von Flüchtlingen in aller Welt. Nachdem sich die Hilfsmaßnahmen bis 1990 auf Afghanistan und pakistanische Flüchtlingslager konzentrierten, dehnte Help e.V. seine Hilfen anschließend auch auf andere Länder aus und ist heute weltweit in mehr als 30 Ländern tätig. Neben der Flüchtlingshilfe liegen die thematischen Schwerpunkte auf der Schaffung von Infrastruktur und Wohnraum, dauerhafter Existenzsicherung durch Einkommen schaffende Maßnahmen sowie Berufsbildung, medizinischer Nothilfe, Sicherstellung medizinischer Grundversorgung, Wasserversorgung, Ernährungssicherung und nachhaltiger Landwirtschaft. Nach dem Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ fördert die Organisation die Anstrengungen der Betroffenen, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern. Dabei kooperiert sie mit einheimischen Organisationen.
Opportunity International Deutschland (OID)
Der Arbeitsschwerpunkt von Opportunity International Deutschland (OID) liegt in der Armutsbekämpfung insbesondere in Ländern des globalen Südens. Durch Beratung, Schulungen und den Zugang zu finanziellen Ressourcen sollen in Armut lebende Menschen befähigt werden, ihre soziale und ökonomische Lebenssituation zu verbessern. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen entwickelt OID innovative Finanzierungskonzepte und fördert einkommensschaffende Maßnahmen. Zu den Zielgruppen gehören Menschen, die nach konventionellen Kriterien keine Chancen für den Erhalt eines Kredites und sonstiger finanzieller Ressourcen hätten. OID fördert die Eigeninitiative dieser Menschen und ermöglicht es diesen, ihre Geschäfte auszubauen, zu sparen und sich gegen eine unsichere Zukunft finanziell abzusichern. Die angebotenen Finanzprodukte, wie Kredite, Sparprodukte und Versicherungen, werden speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt. Der Großteil der von OID unterstützten Menschen sind Frauen.