🌀Inhalte werden geladen...
🌀Inhalte werden geladen...
Entdecke Charity-Projekte im Themenbereich Entwicklungszusammenarbeit bei donista. Unterstütze die Projekte automatisch beim Online-Shopping – ohne Mehrkosten für dich.
Gemeinschaft Sant´Egidio e.V.
Bei der Gemeinschaft Sant´Egidio e.V. handelt es sich um den deutschen Zweig der im Jahr 1968 in Rom gegründeten Comunitá di Sant´Egidio. Nationale Organisationen bestehen weltweit in mehr als 70 Ländern. Die Gemeinschaft versteht sich als eine Laienbewegung mit rund 60.000 Mitgliedern, die sich für die Weitergabe des Evangeliums und die Solidarität mit den Armen einsetzen. Weitere Anliegen der Gemeinschaft sind der Dienst an den Armen, das Engagement für Frieden und Menschenrechte sowie die Bekämpfung von HIV/AIDS in Afrika. So fördert der deutsche Verein beispielsweise das Programms DREAM (Disease Relief through Excellent and Advanced Means), dessen Ziel es ist, AIDS sowie weitere Krankheiten wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes in Afrika zu bekämpfen. Darüber hinaus unterstützt er melderechtliche Registrierungen von Kindern und Erwachsenen vor allem in Burkina Faso und Mosambik und trägt so zur Stärkung der Menschenrechte bei. In Deutschland unterhält der Verein Mensen für Obdachlose und arme Menschen sowie „Schulen des Friedens“, in der Kinder Hilfe bei schulischen Schwierigkeiten und familiären Sorgen erhalten und Eltern in ihren Erziehungsaufgaben unterstützt werden. Auch engagiert sich die Gemeinschaft Sant’Egidio e.V. für die Integration von Flüchtlingen und Migranten und führt unter anderem Sprachkurse sowie kulturelle Aktivitäten durch.
Tierärzte ohne Grenzen e.V.
Hauptanliegen des Vereins ist es, veterinärmedizinisches Fachwissen in die Entwicklungszusammenarbeit einzubringen. Er setzt sich für eine Verbesserung der Tiergesundheit (insbesondere landwirtschaftlicher Nutztiere), für eine Erhöhung der Produktivität bei der Erzeugung von tierischen Lebensmitteln, für eine Reduzierung von Gesundheitsrisiken durch übertragbare Krankheiten zwischen Menschen und Nutztieren und für eine verbesserte landwirtschaftliche Infrastruktur (z.B. Wasserversorgung) ein. Die Projektaktivitäten dienen in erster Linie der Ernährungssicherung durch eine fachgerechte Tierhaltung. Gleichzeitig sollen sie Einkommen schaffen und die Schulbildung fördern. Die Organisation engagiert sich in der Ausbildung von Tiergesundheitshelfern, die den Aufbau einer langfristigen veterinärmedizinischen Basisversorgung in den Projektgebieten zum Ziel haben. Zu den weiteren Aktivitäten gehören die Stärkung von Frauenrechten und friedensbildende Maßnahmen. In Deutschland engagiert sich der Verein in Form von Bildungsprojekten (z.B. Vorträge an Schulen und Universitäten) zu den Themen Tierhaltung und Tiergesundheit.
LandsAid e.V. – Verein für Internationale Humanitäre Hilfe
LandsAid verfolgt das Ziel, Menschen, die durch Natur- oder Umweltkatastrophen, durch bewaffnete Konflikte oder Unterdrückung in Not geraten sind, zu helfen. Neben notfallmedizinischer Versorgung in Katastrophenfällen fördert der Verein Projekte in den Bereichen Basismedizin und Ernährung, und er beteiligt sich an Seenotrettungsmaßnamen im Mittelmeer. Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt in der Ausbildung von Einsatzkräften. Sie beinhaltet die Einsatzvor- und -nachbereitung ebenso wie die Personalfürsorge während des Einsatzes und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit zur Orientierung und den Einstieg in die humanitäre Arbeit. Die Ausbildung ist offen für alle Interessierten und nicht zwingend mit einem Einsatz für LandsAid verbunden. Jedoch bietet die Organisation interessierten Projektmitarbeitern die Möglichkeit, sich in der LandsAid-Datenbank registrieren zu lassen.
Patengemeinschaft für Kinder in Indien e.V.
Die Patengemeinschaft für Kinder in Indien e.V. unterstützt Kinder und Jugendliche in etwa 20 Kinderheimen und Ausbildungseinrichtungen in Südindien mit dem Ziel, ihnen eine Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck bestehen vor Ort zwei Vereine indischen Rechts. Im Rahmen von Familienhilfen hilft die Organisation beim Bau von Häusern, sanitären Einrichtungen sowie mit Einrichtungsgegenständen, Bekleidung oder auch der Verteilung von Kühen und Ziegen. Außerdem engagiert sich der Verein in der Gesundheitshilfe und der Krankenpflege durch den Unterhalt einer Orthopädieklinik mit Rehabilitationszentrum und orthopädischer Werkstatt. Weitere Aktivitäten umfassen den Betrieb von Frauenausbildungszentren und Kindertagesstätten, die Unterstützung von Existenzgründungen, Hilfen für Behinderte und Taubstumme sowie bauliche Maßnahmen wie Brunnenbohrungen oder Zuschüsse zu Häuserrenovierungen. Eine Zielgruppe ist dabei die gesellschaftlich benachteiligte Bevölkerungsgruppe der Adivasi.
German Doctors e.V.
German Doctors e.V. entsendet auf Zeit Ärztinnen und Ärzte (meist in deren Urlaub) zu unentgeltlichen Einsätzen in eigene Projekte. Der Verein arbeitet basismedizinisch und setzt sich für die Prävention von Erkrankungen ein. So führt er beispielsweise Impfkampagnen durch, leistet zahnärztliche Versorgung und bietet Ernährungsberatung an. Besonderes Anliegen ist die Bekämpfung von Armutserkrankungen wie Tuberkulose oder Tropenkrankheiten wie Malaria. Die Ärztinnen und Ärzte arbeiten in Ambulanz-Stationen, mobilen Krankenstationen, Krankenhäusern und allgemeinen Gesundheitsstationen. Durch die Arbeit mit Partnerorganisationen vor Ort wird die Arbeit der German Doctors e.V. in die örtlichen Basisstrukturen eingebettet. Zu den Tätigkeitsfeldern des Vereins gehören auch die pharmazeutisch-medizinische Fachberatung, die Ausbildung von Patientinnen und Patienten sowie die Fortbildung von einheimischen Mitarbeitenden. Neben den eigenen Projekten unterstützt German Doctors e.V. eine Vielzahl von Partnerprojekten finanziell oder durch die Lieferung von Medikamenten. In Griechenland sowie im Rahmen der Seenotrettung im Mittelmeerraum versorgt der Verein zudem geflüchtete Menschen medizinisch und leistet Unterstützung im Ukraine-Krieg.
AKO – Aktionskreis Ostafrika e.V.
Der AKO - Aktionskreis Ostafrika e.V. fördert in Tansania Entwicklungsprojekte vor allem in den Bereichen Gesundheitswesen, Grundversorgung sowie Bildung und Ausbildung. Dazu kooperiert der deutsche Verein vor Ort insbesondere der AKO Tanzania Community Support NGO. Ein Schwerpunkt der Unterstützungen ist das Kibosho Krankenhaus, ein am Kilimandscharo gelegenes und von der Diözese Moshi getragenes Hospital. Der Fokus der Arbeit liegt zugleich auf der Qualifizierung sowie der Aus- und Weiterbildung der Einheimischen. Die Förderungen im Bildungsbereich erstrecken sich insbesondere auf Schulen, Kindergärten und Ausbildungsstätten. Hinzu kommen weitere Projekte, zum Beispiel der Bau von Wasserleitungen und von Brunnen.
Kinderhilfe PASSO FUNDO e.V.
Die Kinderhilfe PASSO FUNDO e.V. fördert in Brasilien Kinder- und Jugendzentren in Passo Fundo, die von der örtlichen Diözesan-Caritas getragen und betreut werden. Die Förderung erfolgt vorrangig in Form von persönlichen Patenschaften. Die Kinder und Jugendlichen werden in mehreren Kindergärten und Jugendzentren betreut sowie in einem Berufsbildungszentrum in verschiedenen Kursen beruflich gefördert. Sie verbringen in den Einrichtungen einen Teil des Tages, leben aber noch bei ihren Eltern. Die Gelder werden insbesondere für die Kosten der Kinder- und Jugendzentren (einschließlich Personal), medizinische und psychologische Versorgung, Verpflegung der Kinder, Kleidung und Schulmaterial verwendet.
Aktion Friedensdorf e.V.
Im Rahmen der Einzelfallhilfe werden Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten in Deutschland medizinisch behandelt, die in ihren Heimatländern nicht ausreichend medizinisch versorgt werden können. Die Behandlung in den Krankenhäusern erfolgt in der Regel kostenlos. Bis zur Rückführung in ihre Heimatländer werden die behandelten Kinder gemeinsam im Friedensdorf untergebracht. Die Aktion Friedensdorf betreibt Friedensdörfer, Basisgesundheitsstationen und andere Einrichtungen der Gesundheitsversorgung unter anderem in Afghanistan, Kambodscha, Rumänien, Sri Lanka, Tadschikistan und Vietnam. Diese Einrichtungen arbeiten selbstständig im Bereich der medizinischen Versorgung und Rehabilitation. In Vietnam beispielsweise hat der Verein elf Friedensdörfer und zahlreiche Basisgesundheitsstationen zumeist in ländlichen Gebieten errichtet, welche nun in eigener Regie geführt werden. Finanziert werden die Friedensdörfer teilweise vom deutschen Verein und teilweise von den ausländischen Mitgliedervereinen, die rechtlich selbstständig und unabhängig von der Zentrale in Oberhausen sind. Die friedenspädagogische Arbeit in Form von Seminaren wird durch das zum Verein gehörige Friedensdorf Bildungswerk geleistet.
German Rotary Volunteer Doctors Districts 1800-1900 & 1930-1950 e.V.
Die Organisation German Rotary Volunteer Doctors (GRVD e.V.) fördert freiwillige Einsätze von Ärztinnen und Ärzten in Ländern, die in besonderem Maße von medizinischer Unterversorgung betroffen sind. Haupteinsatzländer sind Ghana und Nepal. Neben ärztlicher Versorgung, wie der Durchführung von Behandlungen und Operationen, wird dabei auch Aufklärungsarbeit über Vorsorge, Hygiene, Familienplanung oder Krankheiten geleistet und medizinische Forschung zur Verbesserung der Gesundheitssituation in den Einsatzländern unterstützt. Im Rahmen der Einsätze ist auch die Weiterbildung einheimischer Ärzt:innen oder Pfleger:innen vorgesehen. Darüber hinaus wird das Hospitieren von medizinischem Personal in deutschen Krankenhäusern ermöglicht. Auch unterstützt GRVD e.V. ausgesuchte Krankenhäuser in den Einsatzländern materiell.
Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.
Misereor fördert weltweit Projekte in allen Bereichen der Entwicklungsarbeit. Schwerpunktmäßig werden Projekte der Landwirtschaft, der ländlichen und gesellschaftlichen Entwicklung, des Gesundheitswesens, der Bildung und Information sowie im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung unterstützt. Der Verein ist darüber hinaus bestrebt, die Partnerorganisationen vor Ort zu stärken, um die Zusammenarbeit effizienter zu gestalten und Abhängigkeiten zu verringern. Zudem leistet die Organisation in Kriegsfällen und bei Naturkatastrophen Not- und Wiederaufbauhilfe. Die Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland ist geprägt von der jährlich stattfindenden Fastenaktion. Misereor engagiert sich daneben in den Fair-Handels-Organisationen GEPA und TransFair. Das Hilfswerk gehört dem „Bündnis Entwicklung Hilft - Gemeinsam für Menschen in Not e.V.“ an und ist als Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ anerkannt.
Bündnis Entwicklung Hilft – Gemeinsam für Menschen in Not e.V.
Bündnis Entwicklung Hilft ist ein Zusammenschluss der neun Hilfswerke Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, German Doctors, Kindernothilfe, medico international, Misereor, Oxfam, Plan International, terre des hommes und Welthungerhilfe. Die im Bündnis Entwicklung Hilft zusammenarbeitenden Hilfsorganisationen leisten akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten. Zu diesem Zweck sammelt das Bündnis Spenden und leitet diese an die Mitgliedsorganisationen weiter. Darüber hinaus leistet das Bündnis Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland. Ursachen von Katastrophen und Krisen werden sichtbar gemacht und Möglichkeiten der Behebung von Not und Elend aufgezeigt. Dazu dient insbesondere der WeltRisikoBericht, der jährlich vom Bündnis Entwicklung Hilft herausgegeben wird.
Welthaus Bielefeld e.V.
Welthaus Bielefeld e.V. ist in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen tätig. Im Rahmen entwicklungsbezogener Bildungs- und Informationsarbeit gilt das Engagement des Vereins der Zusammenarbeit mit Lehrenden aller Schulformen und Altersstufen, Jugend-, Frauen- und Aktionsgruppen sowie Kirchengemeinden und Trägern der Erwachsenenbildung, die der Verein unter anderem mit Materialien, Beratungen, Seminaren und Fortbildungen unterstützt. Des Weiteren hat er sich zur Aufgabe gemacht, Workshops, Festivals, Lesungen, Tanz- und Theatervorstellungen zu veranstalten oder zu vermitteln, die im Zusammenhang mit den Zielsetzungen der Völkerverständigung und des Kulturaustausches mit Entwicklungsländern stehen. Im Rahmen seiner Öffentlichkeits- bzw. Lobbyarbeit beteiligt sich das Welthaus Bielefeld e.V. an Kampagnen, Aktionen und der öffentlichen Diskussion. Im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit unterstützt der Verein zahlreiche Hilfsprojekte im Ausland (überwiegend in Lateinamerika und Afrika). Deren Hauptaugenmerk ist auf Selbsthilfe und demokratische Basis gerichtet, sie umfassen jedoch darüber hinaus nahezu sämtliche Felder der Entwicklungszusammenarbeit. Der Verein fördert außerdem Partnerschaften auf kommunaler und schulischer Ebene und will durch seinen Weltladen die „fairen“ Handelsbeziehungen vorantreiben. Welthaus Bielefeld e.V. ist seit 2007 als Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ des BMZ anerkannt.
Bischöfliche Aktion Adveniat e.V.
Adveniat unterstützt Projekte und Initiativen der Kirche in Lateinamerika insbesondere mit dem Ziel der Armutsbekämpfung. Projektanträge kann jede katholische Gemeinschaft, Einrichtung, Pfarrei, Diözese, Bischofskonferenz oder kontinentale kirchliche Organisation in Lateinamerika und der Karibik stellen. Dabei müssen die Anträge unter anderem basis- und armutsorientiert sein. Konkret fördert Adveniat insbesondere die Aus- und Weiterbildung kirchlicher Fachkräfte, Unterhaltsbeihilfen für Ordensleute und pastorale Mitarbeitende sowie die Errichtung einer Basisinfrastruktur (Gemeindezentren, Bildungshäuser, Kapellen, Transportmittel). Zudem stellt Adveniat pastorale Hilfsmittel zur Verfügung und leistet bei Bedarf Notfallhilfe.
GLS Zukunftsstiftung Entwicklung
Die Förderung der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung zielt darauf ab, Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Lebensverhältnisse unter Berücksichtigung der regionalen Bedingungen, Ressourcen und individuellen Bedürfnisse eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung von Frauen. Schwerpunkte der Projektarbeit sind insbesondere der organische Landbau mit dem Ziel der gesicherten Selbstversorgung von Kleinbäuerinnen und -bauern, emanzipatorische Bildung, eine präventive und nachhaltige Basisgesundheitsversorgung, die Unterstützung von Projektpartner:innen bei der Durchsetzung von Menschen- und Umweltrechten, die Förderung von Kleingewerbe und Mikrokrediten sowie der Einsatz erneuerbarer Energien. Darüber hinaus vermittelt die Stiftung Patenschaften, die in erster Linie auf schulische Förderungen ausgerichtet sind.
HUMAN HELP NETWORK e.V.
HUMAN HELP NETWORK e.V. unterstützt weltweit Entwicklungs- und Nothilfeprojekte. Hauptanliegen des Vereins ist es, benachteiligten Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildung und Ausbildung zu verschaffen und sie vor Unterdrückung und Ausbeutung zu schützen. Dazu fördert die Organisation insbesondere den Ausbau von Schulen, Straßenkinderprojekte und Kinderschutzzentren sowie Projekte der Berufsausbildung. Die Durchführung der Projekte obliegt meist Partnerorganisationen. Hauptprojektländer sind Ruanda und Thailand. In der thailändischen Touristenhochburg Pattaya unterstützt HHN ein von der Partnerorganisation HUMAN HELP NETWORK Foundation Thailand betriebenes Kinderschutzzentrum. In Ruanda engagiert sich HHN in Kooperation mit der STRIVE Foundation Rwanda insbesondere für die Unterstützung verwaister Kinder, die gemeinsam mit ihren Geschwistern in sogenannten Kinderfamilien aufwachsen.
Shelter Now Germany e.V.
Der Verein fördert Projekte von Shelter Now Afghanistan in Afghanistan und unterstützt Flüchtlinge, vorwiegend Jesiden, im Nordirak. In weiten Teilen Afghanistans unterstützt Shelter Now Germany e.V. Menschen beim Aufbau ihrer Dörfer und bei der Existenzsicherung, besonders im landwirtschaftlichen Bereich u.a. durch Mikrokredite. Der Verein fördert den Bau von Schulen und Kliniken, Brücken und Wasserversorgungsanlagen. Schulen, Waisenhäuser und Bildungseinrichtungen für Gehörlose und Blinde werden ebenso unterstützt wie eine moderne Zahnklinik.
Gossner Mission
Die Gossner Mission ist ein unabhängiges Missionswerk, das neben ihrer Inlandsarbeit und der Kooperation mit dem Berliner Missionswerk die Missionsarbeit der Gossner Partnerkirche in Indien sowie Projekte zur Verbesserung der Lebensverhältnisse armer Menschen in Indien, Nepal, Sambia und Uganda insbesondere in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft unterstützt. Dabei arbeitet die Gossner Mission mit zahlreichen Partnerorganisationen zusammen und unterhält in Kooperation mit ihnen vor Ort Schulen und Gesundheitsstationen und unterstützt zum Beispiel landwirtschaftliche Projekte sowie Initiativen zur Förderung von Kindern und Frauen. Den Schwerpunkt der partnerschaftlichen Beziehungen bildet die Verbindung zur evangelisch-lutherischen Gossner Kirche in Indien, die aus dem Wirken der Gossner-Missionare hervorgegangen ist.
AIDA e.V. (Arco iris do amor, Regenbogen der Liebe) „Hilfe für bedürftige Kinder und Jugendliche in Brasilien“
Ziel des Vereins ist es, armen Menschen in Brasilien, besonders Kindern und Jugendlichen, zu einer besseren Zukunft zu verhelfen. Den Arbeitsschwerpunkt bildet das von AIDA gegründete und seit Februar 2012 vom Sozialwerk der Franziskaner in Brasilien (Sefras) geleitete St. Antons Kinder- und Jugendzentrum in Tanguá. Dort werden Kleinkinder im Alter von ein bis vier Jahren ganztags in einer Kinderkrippe betreut. Zudem erhalten Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien eine zeitlich an deren Schulbesuch angepasste Tagesbetreuung mit Hausaufgabenhilfe, sportlichen, kulturellen und künstlerischen Betätigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus fördert AIDA in verschiedenen Regionen Brasiliens eine Familienlandwirtschaftsschule, Kindertagesstätten, Armenschulen, Waisenhäuser sowie Betreuungsstätten in Elendsvierteln und unterstützt Kirchengemeinden, die sich um Mahlzeiten und Bildung für Straßenkinder bemühen.
Basisgesundheitsdienst Partnerdiözese Jabalpur/Indien e.V.
Bereits seit den 1960er Jahren arbeiten die Pfarrgemeinde St. Margareta in Münster und die Diözese Jabalpur (Bundesstaat Madhya Pradesh) zusammen. Der aus dieser Partnerschaft entstandene Basisgesundheitsdienst Partnerdiözese Jabalpur/Indien e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere die in dieser Region Zentralindiens lebenden Ureinwohner, die Adivasi, zu unterstützen. Der Verein fördert eine Vielzahl von Projekten in der Partnerdiözese durch Anschubfinanzierungen, beispielsweise den Bau bzw. die Erweiterung von Schulen, Internaten und Berufsbildungszentren, die Ausbildung von Gesundheitshelfer:innen, die Errichtung und Vergrößerung von Krankenhäusern, Ambulanzstationen und Sterbehäusern. Mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland will die Organisation vor allem Problembewusstsein im Hinblick auf die Situation der alteingesessenen Bevölkerung in der zentralindischen Diözese schaffen.
WELTFRIEDENSDIENST e.V.
Der WELTFRIEDENSDIENST e.V. versteht seine Arbeit als Engagement für mehr Gerechtigkeit und gegen die ungleiche Verteilung von gesellschaftlichem Reichtum. In Afrika, Lateinamerika und Asien unterstützt der Verein Menschen, die aus eigener Initiative an der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen arbeiten. Arbeitsschwerpunkte sind Friedensarbeit, Bildung, der Schutz der natürlichen Ressourcen sowie Menschenrechte. Mit Hilfe von Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und der Vermittlung von Projektpartnerschaften trägt der WELTFRIEDENSDIENST e.V. zur Sensibilisierung für die Probleme des Südens bei. Darüber hinaus gibt der Verein Impulse in entwicklungspolitischen Diskussionen und Kampagnen. Der WELTFRIEDENSDIENST e.V. ist Träger des Zivilen Friedensdienstes und staatlich anerkannter Träger der Entwicklungszusammenarbeit.
EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V.
EIRENE (griechisch für Frieden) entsendet Freiwillige in Projekte nach Afrika, Lateinamerika, West- und Osteuropa sowie in die USA und Kanada. Im Durchschnitt sind rund 30 Personen neben dem lokalen Personal in Entwicklungsprojekten und -programmen (Südprogramm: Afrika und Lateinamerika) sowie etwa 50 Freiwillige im Friedens- und Sozialdienst (Nord- und Ostprogramm: USA, Kanada und Europa) tätig. In Deutschland leistet EIRENE Informations- und Bildungsarbeit und fördert den Austausch und die Verständigung zwischen den Ländern und Kulturen. Das Südprogramm des Vereins umfasst die Förderung von Entwicklungs- und Kleinprojekten insbesondere im Niger, der DR Kongo sowie in Uganda und Costa Rica. Im Rahmen dieses Programms bietet der Verein fachlich Qualifizierten die Möglichkeit, in einem Projekt Entwicklungsdienst zu leisten. Das Nord- und Ostprogramm soll zur Verwirklichung der Menschenrechte und zur Versöhnung in Kriegsgebieten beitragen und Solidarität mit an den gesellschaftlichen Rand gedrängten Menschen ausdrücken (u.a. Obdachlose, Behinderte, psychisch kranke Menschen, Arbeitslose). Im Rahmen des Ostprogramms vermittelt EIRENE Freiwillige in Projekte u.a. nach Rumänien. Sie tragen dort zum Aufbau der Zivilgesellschaften bei und arbeiten mit Straßenkindern, diskriminierten Minderheiten oder Jugendlichen zusammen.
Save the Children Deutschland e.V.
Save the Children Deutschland e.V. ist der deutsche Zweig des 1919 in England gegründeten Kinderhilfswerks Save the Children, das sich weltweit insbesondere für das Wohlergehen und die Rechte von Kindern einsetzt. Insgesamt 30 nationale Mitgliedsorganisationen sind in dem Netzwerk „Save the Children International“ mit Sitz in London zusammengeschlossen. Mit eigenen Programmen und Projekten für bessere Lebensbedingungen von Kindern und Familien ist die Gesamtorganisation in rund 120 Ländern der Welt tätig. In Kriegsfällen und bei Naturkatastrophen leistet das Netzwerk Not- und Wiederaufbauhilfe. Zu den langfristig angelegten Arbeitsschwerpunkten von Save the Children Deutschland e.V. gehören insbesondere Themen wie Gesundheit, Bildung und Schutz für die am stärksten benachteiligten Kinder der Welt.
INITIATIVE PATER STEPHAN e.V.
Die INITIATIVE PATER STEPHAN e.V. engagiert sich für Not leidende Menschen im Südsudan und im Sudan, die unter den schwierigen sozio-ökonomischen Bedingungen sowie den politischen Konflikten in den beiden Ländern leiden. Vor Ort arbeitet der Verein mit Partnerorganisationen zusammen. Die Arbeitsschwerpunkte umfassen die Finanzierung von Bildungsmaßnahmen durch die Übernahme von Lehrergehältern, Schulgebühren und Schulessen für Schülerinnen und Schüler sowie von Ausbildungskosten für Studierende. Auch unterstützt die INITATIVE PATER STEPHAN die Ausstattung und Instandhaltung von Schulen, sie fördert Kirchengemeinden bei ihren pastoralen Aufgaben, leistet Einzelfallhilfe und humanitäre Hilfe in Notlagen und engagiert sich beim Ausbau der Infrastruktur. In Deutschland informiert die Organisation insbesondere im Rahmen von Informationsveranstaltungen über die Situation in den Projektregionen.
Kakuma Refugee Camp / Don Bosco Kakuma Flüchtlingshilfe Ostafrika e.V.
Kakuma Refugee Camp / Don Bosco Kakuma Flüchtlingshilfe Ostafrika e.V. setzt sich für die Verbesserungen der Lebensbedingungen von armen und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Kenia ein. Der Verein unterstützt aktuell drei Hilfsprojekte. Partner vor Ort ist der Salesianer-Orden. Im Mittelpunkt steht die soziale und schulische Förderung von ungefähr 1.100 Flüchtlingskindern zwischen 8 und 12 Jahren in den Flüchtlingslagern Kakuma und Kalobeyei im Nordwesten Kenias. Darüber hinaus unterstützt der Verein das Förderwerk Bosco Boys des Salesianer-Ordens in Nairobi, das zuvor auf der Straße lebenden Jungen eine sichere Unterbringung bietet, sie rehabilitiert und ihnen eine schulische und handwerkliche Ausbildung ermöglicht. Außerdem fördert er das Projekt Bosco Girls der Salesianer-Schwestern in Dagoretti Market, einem Slum in Nairobi, in dem Kinder unterrichtet sowie Mädchen und junge Frauen für handwerkliche und technische Berufe ausgebildet werden.
Kindernothilfe e.V.
Die Kindernothilfe fördert gemeinwesenorientierte und breitenwirksame Projekte in vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. In Zusammenarbeit mit den einheimischen Partnern und Projektträgern werden vor allem Projekte und Programme in den Bereichen Bildung/Berufliche Bildung, Dorf-/Stadtteilentwicklung, Risikogruppen und Selbsthilfe-Aktivitäten gefördert. Neben ihrer Entwicklungsförderung und humanitären Katastrophenhilfe leistet das christliche Kinderhilfswerk im nationalen und internationalen Rahmen Lobbyarbeit und tritt für die Kinderrechte und ihre politische Umsetzung ein. Anliegen der Vereinsarbeit in Deutschland ist darüber hinaus die Information und Aufklärung über entwicklungspolitische Sachverhalte und Notlagen sowie die Vermittlung von Informationen über andere Länder und Kulturen. Nicht zuletzt engagiert sich die Kindernothilfe in Deutschland sowie im Ausland auch sehr im Bereich des Kinderschutzes, etwa durch Beratungen und Schulungen zur Integration von Schutzkonzepten in die Arbeit von Organisationen.
Hammer Forum Medical Aid for Children e.V.
Der Verein Hammer Forum Medical Aid for Children e.V. leistet medizinische Hilfe für erkrankte und verletzte Kinder in Krisengebieten. Qualifizierte Fachärzte fliegen zusammen mit ihren Teams in die Krisengebiete und untersuchen, behandeln und operieren Kinder vor Ort in ehrenamtlicher Tätigkeit. Die Aus- und Weiterbildung des einheimischen medizinischen Personals steht dabei ebenso im Fokus wie der langfristige Aufbau medizinischer Versorgungsstrukturen in den Einsatzländern. Kinder, die nicht vor Ort behandelt werden können, werden nach Deutschland ausgeflogen und nach einer Genesungsphase in einer Gastfamilie in ihr Heimatland zurückgeführt.
INKOTA-netzwerk e.V.
INKOTA (INformation, KOordination, TAgungen) versteht sich als ökumenisches Netzwerk entwicklungspolitischer Basisgruppen. Mitglieder sind sowohl Einzelpersonen als auch Arbeitskreise, Kirchengemeinden und Weltläden. Der Verein engagiert sich in der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Inland, in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und in der Vernetzungs-, Service- und Lobbyarbeit. INKOTA unterstützt beispielsweise die europäische Kampagne „Make Chocolate Fair“, die bessere Lebensbedingungen von Kakaobauern fordert, und setzt sich in der Kampagne für Saubere Kleidung für bessere Arbeitsbedingungen in der internationalen Textilindustrie ein. Im Ausland setzt sich INKOTA insbesondere für ländliche Entwicklung und Ernährungssouveränität sowie die Stärkung der Selbstorganisation der lokalen Bevölkerung und der Rechte von Frauen ein und unterstützt den lokalen Umweltschutz.